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Jahresrückblick

Friebo 52/2017

Januar 2017

Reparatur-Café

Unter dem Motto „Reparieren

statt Wegwerfen“ findet am 6.

Januar das erste Reparatur-Tref-

fen in der Weberei in Varel statt.

Bei den regelmäßig folgenden

Treffen unterstützen ehrenamt-

liche Reparateure die Besucher

dabei, Defekte an mitgebrach-

ten

Gebrauchsgegenständen

zu untersuchen und im besten

Falle gemeinsam zu beheben.

Anschließend wird das „Repa-

ratur-Café“ an den Schlossplatz

8 in Varel verlagert, wo es jeden

ersten Montag im Monat für die

Besucher geöffnet ist.

Ferienpark Sehestedt

Nach einigem Hin und Her

entschließt sich der Gemein-

derat Jade die Erschließung für

einen Ferienhauspark in Sehe-

stedt des insolvent gegangenen

Erstinvestors zu übernehmen.

Zum Jahresende wird tatsäch-

lich mit den Baumaßnahmen

begonnen.

Februar 2017

Neuer Pfarrer für Varel

Am 19. Februar wird Dirk

Strobel als neuer Pfarrer in der

Schlosskirche vom Oldenburger

Bischof Jan Janssen ins Amt

eingeführt. Zuvor war der Frank-

furter als Stadtjugendpfarrer in

Mainz tätig und komplettiert seit

Februar wieder das fünfköpfige

Team der Vareler Pfarrer.

Schreck in der Silvesternacht: Der Dachstuhl der FSD in der Mühlenstraße 4 wird durch ei-

nen Feuerwerkskörper in Brand gesetzt. Das schnelle Eingreifen der Vareler Feuerwehren

verhinderte Schlimmeres.

Foto: privat

Das bewegte im Jahr 2017

Unter Strom: Das Vareler Umspannwerk nahe der A 29. Hier soll der neue Hybridgroßspei-

cher im Rahmen des Enera-Projekts mit Beteiligung eines japanischen Konsortiums – in

Höhe von 24 Millionen Euro – errichtet werden. Im Dezember beginnen bereits die Bauarbei-

ten am Fundament, eine Delegation aus Japan informiert sich vor Ort.

Archivbild: M. Tietz

Wölbern Mode schließt

Edda und Uwe Seibert

schließen ihr Geschäft „Wöl-

bern – Mode und mehr“ zum

Monatsende. Ein Jahr nach der

Feier zum 125-jährigen Jubi-

läum des Bockhorner Traditi-

onsgeschäftes haben sie sich

aus Altersgründen zu diesem

Schritt entschlossen.

Um weder Kunden, noch Mit-

arbeiterinnen zu enttäuschen

und einen Leerstand in der

Langen Straße zu verhindern,

kümmerte sich das Ehepaar

Seibert schon früh um einen

Nachfolger.

Im März übergeben sie das

Traditionsgeschäft vertrauens-

voll an die Trimar GmbH aus

Dänemark.

„Zusammen in Varel“

Unter dem Namen „ZiV – Zu-

sammen in Varel“ gründen Antje

Kirschner, Ludwig Moebius, Hil-

degard Korell, Claudia Meiners,

Andreas und Heike Jäger, Hans

Weweler und Christine Laban-

sat einen neuen Verein. Der

Verein hat es sich zur Aufgabe

gemacht, Integrationsprojekte

für und mit Geflüchteten zu

schaffen, damit ein gelungenes

Zusammenwachsen in Varel

gelingt. Gründungsmitglied Hei-

ke Jäger äußert sich wie folgt:

„Es ist mir eine Herzensange-

legenheit, solidarisch mit den

Flüchtlingen und Asylsuchen-

den zu sein. Gerne möchte ich

mich engagieren und mithelfen.

‚Zusammen in Varel‘ ist dafür

die richtige Plattform. Hier kann

sich jeder entsprechend seiner

Möglichkeiten einbringen und

einen Beitrag dazu leisten, dass

sich diese Menschen, die alles

aufgegeben haben, willkommen

fühlen.“ Mit der Arbeit wurde

bereits begonnen, so gibt es

eine Kreativgruppe (Nähen, Stri-

cken, Häkeln und vieles mehr,

montags 15 bis 17 Uhr), sowie

„Lesen, Malen, Spielen für Kin-

der von 5 bis 10 Jahren“ freitags