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Jahresrückblick

Friebo 52/2017

Das bewegte im Jahr 2017

Juli 2017

Leni und Nico aus Obenstrohe durften für den Schülerfloh

am Pressetermin mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter

Steinmeier teilnehmen. Er stattete dem 3D-Druckzentrum

von Premium Aerotec am Donnerstag einen Besuch ab.

Foto: Anke Kück

Ein mitreißendes Theaterstück vor atemberaubender Natur-

kulisse: „Das Geisterschiff“.

Foto: Thorsten Soltau

Neues Feuerwehrhaus

Rund 2,4 Millionen soll er kos-

ten, der Neubau des Feuerwehr-

hauses Zetel. Bereits früh setzt

die Gemeinde Zetel dabei auf

eine enge Abstimmung mit den

Feuerwehrkameraden aus Zetel,

dem Kreisbrandmeister sowie

der Feuerwehrunfallkasse, um

den tatsächlichen Bedarf zu er-

mitteln.

Im Mai werden erste Entwürfe

präsentiert, UWG und CDU üben

Kritik am neuen Standort Am

Markthamm. Bei einer erneuten

Präsentation im August erneu-

ert die CDU ihre Kritik, scheitert

jedoch knapp mit ihrem Antrag,

einen geeigneteren Standort zu

finden.

Im November kommt es zu

Protesten der Feuerwehr, als

sich der Wirtschaftsausschuss

für die kleinere Gerätehausvari-

ante entscheidet.

Ende Juni wurde der Weg offiziell freigemacht: Die Karl-Nie-

raad-Straße führt seither mitten durchs ehemalige Kasernen-

gelände vom Kreisverkehr an der Hans-Schütte-Straße bis

zur Panzerstraße. Im Jahr 2017 kehrt Stück um Stück neues

Leben auf das einstmals mehr als 34 Hektar große Gelände

ein. Bereits seit Herbst 2015 reiften die Überlegungen, wie

sich der neue Stadtteil – das Vareler Waldviertel – verkehrlich

sinnvoll anbinden lässt. Etwas mehr als einen Kilometer lang

ist die neue Asphaltstraße, rund 1,12 Millionen Euro kostet

der Bau.

Foto: M. Tietz

Juni 2017

555 Jahre Schloss

Neuenburg

Mit einem Festakt und his-

torischem Umzug begehen die

Gemeinde Zetel, der Gewer-

beverein Neuenburg und zahl-

reiche Vereine am 17. Juni 555

Jahre Schloss Neuenburg. Die

Geschichte des Bauwerks reicht

zurück in das Jahr 1462, ent-

sprechend wird bei dem Umzug

das Leben im und am Schloss

in fünf Jahrhunderten szenisch

nachgestellt.

Sanierung Hallenbad

Frische Luft fürs Vareler Hal-

lenbad: Seit Eröffnung des

Bades im Jahr 1972 ist dort

dieselbe Lüftungsanlage in Be-

trieb, nach 45 Jahren hat die

Anlage im Sommer ausgedient:

Für mehr als 630.000 Euro wird

ein komplett neues Lüftungssy-

stem im Hallenbad eingebaut

und sorgt ab Herbst für ein

deutlich besseres Klima in Um-

kleide- und Aufenthaltsräumen.

Watt En Schlick

Es ist ein Fest in wohl einma-

liger Kulisse und für die meisten

Besucher gilt vermutlich: Nach

dem WES ist vor dem WES.

Ende Juli wird zum vierten Mal

das Kulturspektakel am Dan-

gaster Kurhausstrand gefeiert.

Auch kurze Gewitterschauer

können die Stimmung nicht trü-

ben und das nächste WES vom

3. bis zum 5. August 2018 ist in

vielen Kalendern schon reser-

viert.

Lichtkonzept

Licht für die Ortsmitte: Der

Gewerbeverein Neuenburg stellt

gemeinsam mit Lichtplaner Oli-

ver Christen ein Projekt vor,

welches ausgewählte Häuser

mittels Fassadenbeleuchtung

optisch in Szene setzen soll. Da-

mit möchte der Gewerbeverein

eine deutliche Aufwertung des

Ortskerns erreichen. Der Verein

übernimmt zudem die Finanzie-

rungskosten von 47.000 Euro.

Ein Sommer?

Nein, es ist irgendwie kein

richtiger Sommer, wenige sehr

heiße Tage werden schnell wie-

der abgelöst durch heftige Ge-

witter oder Regenschauer.

Es ist keine gute Freiluftsai-

son, das spürt auch das Nord-

seebad Dangast bei den Besu-

cherzahlen im Quellbad oder der

Strandkorbvermietung.

August 2017

Sicher auf Radwegen?

Im August wird endgültig vom

Oberverwaltungsgericht ange-

ordnet, die Radwegebenutzungs-

pflicht in der Oldenburger Straße

aufzuheben.

Vorausgegangen

war die Klage eines Jeveraners,

die für viele Diskussionen um die

Sicherheit der Radfahrer sorgte.

Ein Versuch, die Sicherheit zu

erhöhen ist ein neuer Schutz-

streifen, der entlang des Schloss-

platzes als Alternative zum klassi-

schen Radweg angelegt ist.

Das Geisterschiff

Das Freilichttheater in Dan-

gast, begleitet von einem Kunst-

handwerkermarkt, lockt im

August viele Zuschauer an den

Jadebusen. Die gruseligen Be-

gegnungen zwischen den Le-

benden und den Untoten fordern

Regie, Spielern und Zuschauern

einiges ab.