Table of Contents Table of Contents
Previous Page  19 / 40 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 19 / 40 Next Page
Page Background

30. Dezember 2017

Jahresrückblick

19

Das bewegte im Jahr 2017

Oktober 2017

Hospiz- und Palliativar-

beit „Am Jadebusen“

...feiert am 17. Oktober Richt-

fest. Vorangegangen war eine

beispielhafte Unterstützungs-

welle von Privatpersonen, Fir-

men und Institutionen. Die Stadt

Ein zünftiges Richtfest mit über 200 Gästen wird am 17. Oktober auf dem Kasernengelände

gefeiert. Das Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ soll im Frühsommer 2018

fertig sein.

Foto: Michael Tietz

Sozialstation Jade

Die Sozialstation Jade zieht in

den Neubau in der Vareler Stra-

ße 11. Bei einem Tag der offenen

Tür werden nicht nur die neuen

Räumlichkeiten präsentiert son-

dern auch erweiterte Angebote

vorgestellt.

September 2017

Mahnmal

Mit einem Mahnmal plant der

Neuenburger Kunstverein „Bah-

ner“ den Zwangsarbeitern zu ge-

denken, die die heutige Bundes-

straße 437 zwischen Bockhorn

und Neuenburg während der

NS-Herrschaft errichteten.

Rund 11.500 Euro an Kosten

gilt es zu stemmen, im Vorfeld

haben die Bahner bereits Zu-

schüsse bei Gemeinden, Stif-

tungen sowie Vereinen einge-

worben. Bereits vor zwei Jahren

wurde bei der Gemeinde Zetel

ein Antrag auf einen Zuschuss in

Höhe von 4000 Euro gestellt.

Überraschenderweise wird im

Kulturausschuss im September

das Thema und damit eine Ent-

scheidung zurückgestellt. Die-

ses Verhalten erhitzt die Gemü-

ter. Im Oktober erfolgt schließ-

lich seitens der Gemeinde die

Freigabe für den Zuschuss.

Zweimal wählen

können die Niedersachsen im

Herbst: Ende September wird

ein neuer Bundestag gewählt,

dabei stemmt sich Friesland

gegen den Trend: Die SPD-

Kandidatin Siemtje Möller setzt

sich klar gegen CDU-Mann

Hans-Werner Kammer durch

und holt bei ihrer ersten Kan-

didatur das Direktmandat im

Wahlkreis Friesland-Wittmund-

Wilhelmshaven. Bei den Zweit-

stimmen bleibt die CDU knapp

vorn, die AfD bleibt in der Re-

gion hinter dem bundesweiten

Ergebnis zurück. Eine neue Re-

gierung gibt es auch drei Mo-

nate nach der Wahl noch nicht,

„Jamaika-Aus“ wird zum Wort

des Jahres gekürt. Obwohl die

SPD zunächst angekündigt hat,

in die Opposition zu gehen, be-

ginnen schließlich doch wieder

vorsichtige Gespräche zur Bil-

dung der nächsten „Groko“. Im

Land ist man da schneller: Die

SPD bleibt knapp vor der CDU

stärkste Kraft in Niedersach-

sen, doch es reicht nicht mehr

für Rot-Grün. Für Schwarz-Gelb

aber auch nicht, so bleibt auch

in Hannover letztlich nur eine

Große Koalition. Stephan Weil

wird als Ministerpräsident wie-

dergewählt, der bisherige Wirt-

schaftsminister Olaf Lies holt in

Friesland 55 Prozent und wech-

selt schließlich als Minister ins

Umweltressort.

Varel stellte das Grundstück als

Erbbaurecht zur Verfügung, die

Nachbarkommunen Bockhorn

und Zetel fördern das Projekt

und auch die Landkreise Fries-

land und Wesermarsch gaben

erhebliche Zuschüsse, ebenso

wie verschiedene regionale Stif-

tungen.

Allein durch gespendete Hos-

pizbausteine kamen weit über

70.000 Euro zusammen – und

die Aktion ist noch nicht been-

det. Zu Gunsten des gemein-

samen Projektes von Hospiz-

bewegung, mission:lebenshaus

und Stadt Varel gab es Bene-

fizkonzerte, Spendenaktionen

von Groß und Klein sowie ei-

nen enormen Zuspruch beim

2. Hospiztag. Auch hier kamen

über 70.000 Euro zusammen.

Am 22. Juni war schließlich der

erste Spatenstich. Im Frühsom-

mer 2018 soll das Haus bezogen

werden.

Post wird abgerissen

Das Schicksal des Waschbe-

tonklotzes an der B437 in Varel

ist besiegelt. Die Fläche soll

künftig anders genutzt werden,

denkbar sind Parkplätze oder

auch Grünflächen. Der Paket-

zustellstützpunkt wird gerade

im Logistikport neu erbaut, die

anderen Postgeschäfte können

seit dem Frühsommer bereits in

einem Neubau in der Innenstadt

erledigt werden.

Neues Domizil für die Post im Stadtzentrum: Im Mai wird der

Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses unmittelbar am

Cityparkplatz in Betrieb genommen. Das Vorhaben wird all-

seits positiv bewertet, es entstehen auch zusätzliche Park-

plätze direkt an der Fußgängerzone.

Foto: M. Tietz