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30. Dezember 2017

Zum Schluss

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„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Thorsten Soltau, Jaqueline

Guthardt Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Anja Lesinski, Gesa Siefjediers

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

E-Mail:

anzeigen@friebo.de

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle etc.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

Au

f

gezeichnet: „Frohes Neues“

Im Gegensatz zu den Dänen,

die es sich schön hyggelig (ge-

mütlich, geborgen) einrichten,

geht es bei uns Deutschen

eher hibbelig zu. Das behaupte

ich. Nicht weil sich hibbelig auf

hyggelig reimt, so wie Udo ›Nu-

schel‹ Lindenberg ‹Alles klar‹ auf

›Andrea Doria‹ rindsblöd daher-

reimte. Zurück zu den Dänen: Ih-

nen wird zusätzlich das Prädikat

›Glücklichstes Volk auf Erden‹

angepickt.

Da blüht Neid auf. Erst recht

auf die Dänenkinder. Sind sie

glücklich, weil sie in Hygge ein-

gebettet sind wie Brillanten in

fein ziselierte Goldfassungen?

Zum guten Teil, doch die Dänen,

so las ich, schenken ihren Kin-

dern außer Hygge viel freie Zeit.

Nachmittags dürfen die Kinder

tun und lassen, was sie wollen,

und die Eltern wissen oft nicht,

was ihre Gören anstellen. Das

hat mit Vertrauen und Gelassen-

heit zu tun.

Auch die Deutschen wollen

so richtig abhyggen und die

glücklichsten Kinder hochzie-

hen. Dazu kaufen sie haufenweis

Hygge-Ratgeber, lesen sich die

Augen schartig, karren aber

nach wie vor ihren Nachwuchs

in die Ganztagsschule, danach

zum Tennisclub und weiter zur

Musikschule, sofern der Nach-

hilfeunterricht das zeitlich er-

laubt, eine Ganztagestortur plus

Totalüberwachung. Unangeleint

würden die Kinder bestimmt

Mist bauen, scheint das Erzie-

hungspersonal zu befürchten.

Soviel zum Thema Vertrauen.

Verliert der Deutsche die Kon-

trolle, juckt ihn die ›German

Angst‹ wie Aknepusteln. Da,

Lea-Sofia auf der Schaukel, sie

wird sich das Genick brechen (ist

sie überhaupt angeschnallt?).

Paul könnte zu den Kindern ins

Problemviertel laufen, da muss

Handy-Ortung her, ja was.

Wie soll da vertrauensvolles

Miteinander entstehen? Wäh-

rend sich im Dänenland die Kin-

der zu freien und gleichwertigen

Menschen entwickeln sollen,

wird den Deutschkindern das

Hallelujah von Effizienz & Lei-

stung unter die Hirnhaut geju-

belt. Ziel: Karriere, Wohlstand

und hoher Sozialstatus.

Können wir unsere Kinder

glücklicher machen? Und, weil

das eine zum anderen gut zu-

sammenpasst: Können wir Hyg-

ge? Klar doch: mit durchstruk-

turiertem Jahresplan, ehrgeizig,

zielführend, schweißtreibend.

Deutsch eben.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi

TV-Tipp der Woche

„Ein Herz und eine Seele:

Silvesterpunsch“

So., 31. Dezember, 17.55 Uhr, NDR

Der Sketch „Dinner for One

oder Der 90. Geburtstag“ ge-

hört ohne Frage zum Pflicht-

programm am Silvesterabend.

Doch auch die Kultserie um

„Ekel Alfred“ hat ihren festen

Platz in der TV-Tradition: Am

Silvesterabend trifft die Fami-

lie Tetzlaff zum fröhlichen Fa-

milienfest zusammen. Man hat

nichts von der Herzlichkeit im

Umgang miteinander verloren,

wenn sich auch die politischen

Begleitumstände geändert ha-

ben. Else, Rita, Michael und der

treusorgende Familienvater Al-

fred tun jedenfalls alles, um die-

sen Abend zu einem Erfolg wer-

den zu lassen. Zu einem „vollen“

Erfolg, denn der Punsch zeigt

sehr schnell seine anregende

Wirkung....

Zeichnung: Mascha Lott