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Mittwoch, 08 November 2017 10:53

Siemtje Möller zu Besuch beim Geschwader "Richthofen"

geschrieben von M. Tietz
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Die Abgeordnete Siemtje Möller informierte sich bei Oberstleutnant Gero Finke über den Standort und das Geschwader in Wittmund. Die Abgeordnete Siemtje Möller informierte sich bei Oberstleutnant Gero Finke über den Standort und das Geschwader in Wittmund.
Wittmund. Zu einem ersten Besuch beim Luftwaffengeschwader „Richthofen“ war jetzt die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller aus Varel zu Gast in Wittmund. Der stellvertretene Geschwaderkommodore Oberstleutnant Gero Finke begrüßte die im September direkt gewählte SPD-Politikerin, die nun in Nachfolge von Karin Evers-Meyer den Wahlkreis Wilhelmshaven-Wittmund-Friesland im Bundestag vertritt.
Das Taktische Luftwaffengeschwader "Richthofen“, seit 1963 in Wittmund beheimatet, wurde erst im vergangenen Jahr wieder zum eigenständigen Geschwader aufgestuft, nachdem es 2013 im Rahmen von Umstrukturierungen innerhalb der Streitkräfte aufgelöst und als Gruppe dem Luftwaffengeschwader 31 in Nörvenich unterstellt worden war. Das Geschwader ist bedeutender Teil der Luftraumsicherung: Eine Alarmrotte, die sogenannte Quick Reaction Alert, bestehend aus stets zwei Kampfjets vom Typ Eurofighter "Typhoon", steht rund um die Uhr für den sofortigen Einsatz zur Verfügung. So kann im Notfall schnell reagiert werden, die Eurofighter steigen beispielsweise immer dann auf, wenn der Kontakt zu Flugzeugen abbricht. Das QRA ist ein Teil der Landes- und Bündnisverteidigung, zu der sich Deutschland als Teil der NATO verpflichtet hat. In Wittmund findet darüber hinaus ein Teil der Basisausbildung der Piloten statt. Außerdem ist die Truppe durch die zivile Ausbildungswerkstatt in der Bevölkerung Ost-Frieslands fest verankert.

„Das Geschwader steht vor großen Herausforderungen. Der Umbau der Start- und Landebahn und die Arbeitszeitenregelungen der Soldaten sind nur einige der Themen, mit denen ich mich in der 19. Legislaturperiode im Bundestag beschäftigen werde“, sagte Siemtje Möller bei ihrem Besuch auf dem Stützpunkt. „Es ist wichtig, dass die Soldaten wissen, wie es mit ihrem Standort weitergeht.“ Der Umbau des Flughafens, der nach und nach, quasi mosaik-artig vorangeht, um die Arbeitsfähigkeit am Standort sicherzustellen, wird einige Jahre in Anspruch nehmen. Der Umbau der Start- und Landebahn wurde mehrfach verschoben und in Abhängigkeit zum Taktischen Luftwaffengeschwader 33 in Büchel gebracht. Ein Baubeginn kann erst in etwa 5 Jahren stattfinden, wie Siemtje Möller vor Ort erfuhr. Alle Baumaßnahmen die von flugbetrieblicher Relevanz sind, sind in Abhängigkeit der Fertigstellung des luftrechtlichen Genehmigungsverfahrens zu sehen. Baumaßnahmen, die davon nicht betroffen sind, wie beispielsweise die für eine neue Wache, können früher in Angriff genommen werden, laut Verteidigungsministerium ab 2019. Nun gelte es, mindestens diesen Termin zu halten, forderte Siemtje Möller. Weitere Verschiebungen seien nicht hinnehmbar.

Kontrovers wurde auch die derzeitige EU-Arbeitszeitregelung diskutiert. Gero Finke berichtete, dass Soldaten so bereits mit zwei 24-Stunden-Schichten für das QRA ihre maximal erlaubte wöchentliche Arbeitszeit von 48 Stunden erreicht haben. ''Nach solchen langen Schichten gibt es Ausgleichszeiten, dann bleibt kaum noch Zeit, um das reguläre Flugtraining zur Aufrechterhaltung der Lizenzen zu absolvieren.'
Am Standort arbeiten insgesamt 717 Soldatinnen und Soldaten sowie rund 150 Zivilisten. Bisher gibt es dabei keine Nachwuchssorgen: „Ich möchte Ansprechpartnerin der Soldaten vor Ort sein. Und natürlich werde ich im Verteidigungsministerium nachhaken, damit die Umbauarbeiten möglichst zügig und reibungslos vorangehen“, erklärte Siemtje Möller abschließend.
Gelesen 145 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 08 November 2017 11:51

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