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Mittwoch, 27 September 2017 11:48

Siemtje Möller zieht direkt in Bundestag ein

geschrieben von Michael Tietz
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Das Ergebnis im Wahlkreis bot Anlass zur Freude, das SPD-Gesamtergebnis eher nicht: Die SPD-Kreisvorsitzende Elfriede Ralle, die siegreiche Kandidatin Siemtje Möller und der Landtagskandidat Olaf Lies am Wahlabend in Varel.  Das Ergebnis im Wahlkreis bot Anlass zur Freude, das SPD-Gesamtergebnis eher nicht: Die SPD-Kreisvorsitzende Elfriede Ralle, die siegreiche Kandidatin Siemtje Möller und der Landtagskandidat Olaf Lies am Wahlabend in Varel. Foto: Anke Kück
Friesland/Varel. Gegen den bundesweiten Trend gestemmt haben sich die Wähler in der Region Friesland am vergangenen Sonntag: SPD-Kandidatin Siemtje Möller hat den Wahlkreis 26, zu dem neben Friesland auch Wittmund und Wilhelmshaven gehören, souverän gewonnen und ist mit dem Direktmandat in den 19. Deutschen Bundestag eingezogen – zum 16. Mal seit 1949 ging das Direktmandat an die SPD. Damit verteidigte Siemtje Möller den Wahlkreis als SPD-Bastion, trotz der für die Sozialdemokraten insgesamt zu bilanzierenden krachenden Wahlniederlage.
Schon früh am Wahlabend zeichnete sich ab, dass die Kandidatin aus Varel die Nase vorn haben würde, in der überwiegenden Zahl der Wahlbezirke holte die SPD-Frau die meisten Stimmen. Wahlkreisweit kam sie schließlich auf 39,7 Prozent, CDU-Bewerber Hans-Werner Kammer erreichte 32,4 Prozent. Für Kammer war der Abend quälend lang – erst am Montagmorgen sollte feststehen, ob er es erneut über die CDU-Landesliste ins Parlament schaffen würde. Schließlich die Enttäuschung: Hans-Werner Kammer gehört dem Bundestag nicht wieder an, am Dienstag nahm er seinen Abschied aus Berlin.
Große Freude hingegen bei Siemtje Möller: Die 34-jährige Lehrerin war erst kurz vor ihrer Ankündigung zur Kandidatur nach Friesland gezogen, parteiintern hatte sie sich bei der Kandidatenkür schließlich unter anderem gegen Ulrike Schlieper aus Sande durchgesetzt.
Siemtje Möller setzte sich in fast ganz Friesland gegen den CDU-Konkurrenten durch, kreisweit kam sie auf knapp 41 Prozent, Kammer auf 32. Nur in Wangerooge musste sich die SPD-Kandidatin geschlagen geben, ebenso wie in der Gemeinde Friedeburg (Wittmund). Ihr bestes Ergebnis holte sie hingegen mit fast 48 Prozent in der Samtgemeinde Holtriem.
Bei den Zweitstimmen hingegen lag zumeist die CDU vorn, wenngleich nicht so deutlich wie die SPD-Kandidatin bei den Erststimmen. Mit insgesamt 45.087 Stimmen brachte es die CDU im Wahlkreis auf 32,77 %, gefolgt von der SPD (42.224 Stimmen, 30,69 %). Grüne und Linke kamen auf je rund sieben Prozent, die FDP auf 9,4 und die AfD bliebt mit rund 9 Prozent deutlich hinter dem Bundesergebnis zurück.
Gelesen 206 mal Letzte Änderung am Freitag, 29 September 2017 11:50

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