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Dienstag, 23 Mai 2017 12:37

Polizeitaucher am Vareler Tief im Einsatz

geschrieben von Michael Tietz
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Taucher aus Oldenburg und Braunschweig suchten das Vareler Tief nach Gegenständen ab. Taucher aus Oldenburg und Braunschweig suchten das Vareler Tief nach Gegenständen ab. Fotos: Michael Tietz
Varel. Einsatzkräfte der Polizei waren in den vergangenen Tagen am Vareler Tief im Einsatz: Unter anderem mit Booten und Polizeitauchern wurde im Rahmen der Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt in Büppel am Wochenende und am Montag im Binnentief nach Gegenständen im Wasser gesucht.

Schlauchboot Polizei

Von den Ermittlern beim zuständigen Fachkommissariat der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland war die Tauchergruppe der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen angefordert worden, um das Gewässer am Vareler Schöpfwerk abzusuchen. Insgesamt zehn Taucher aus Oldenburg und aus Braunschweig waren dabei im Einsatz, drei Schlauchboote hatte die Polizei zu Wasser gelassen. Die Suche gestaltete sich schwierig: "Es ist sehr schlammig, die Sicht ist praktisch Null", erklärte einer der Taucher. Nach welchen Gegenständen genau gesucht werde, dazu gab es vor Ort aber keine Auskunft.

Schlauchboot Polizei

Am Montagabend wurde der Taucheinsatz eingestellt, offenbar mit Erfolg: Wie Polizeisprecherin Andrea Papenroth am Dienstag mitteilte, seien verschiedene Gegenstände im Wasser aufgefunden und sichergestellt worden. Ob diese im Zusammenhang mit der Tat vom 14. Mai stehen, sei aber noch nicht geklärt. Weitere Untersuchungen folgen. Unter anderem sollen die aufgefundenen Objekte einer molekularbiologischen Untersuchung zur Feststellung von DNA-Spuren unterzogen werden.

Polizeitaucher im Wasser

Wie berichtet, war in der Nacht zum 15. Mai eine 39-jährige Frau in ihrer Wohnung tot aufgefunden worden. Auf sie war mehrfach eingestochen worden. Am folgenden Tag hatte die Polizei die 14-jährige Tochter der Frau sowie einen 15-Jährigen aus Varel festgenommen. In der Wohnung, in der der Junge lebte, war auch die mutmaßliche Tatwaffe gefunden worden. Gegen die beiden Jugendlichen war Untersuchungshaft angeordnet worden da sie in dringendem Verdacht stehen, die 39-jährige Frau am späten Sonntagabend getötet zu haben. Der Vorwurf lautet auf gemeinschaftlich begangenen Mord.

Gelesen 9087 mal Letzte Änderung am Dienstag, 23 Mai 2017 14:27

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