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Freitag, 16 Juni 2017 12:34

Dirk Heise bleibt weiter Vize-Chef im Rathaus

geschrieben von Michael Tietz
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Dirk Heise ist für eine zweite Amtszeit als Erster Stadtrat einstimmig wiedergewählt worden. Dirk Heise ist für eine zweite Amtszeit als Erster Stadtrat einstimmig wiedergewählt worden. Foto: Archiv, M. Tietz
Varel. Dirk Heise ist am Mittwochabend vom Vareler Rat für eine zweite Amtszeit als Erster Stadtrat wiedergewählt worden. Heise, seit 2010 im Amt, bleibt damit auch über 2017 hinaus für die nächsten acht Jahre Vertreter von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner.

Bürgermeister Wagner hatte dem Rat die Wiederwahl Heises für eine weitere Amtszeit von acht Jahren empfohlen. Schon Ende 2009 hatte er Dirk Heise als Wunschkandidaten vorgestellt, dem Bürgermeister steht für die Besetzung des Vertreterpostens ein Vorschlagsrecht zu. Zunächst musste der Rat dafür nun allerdings beschließen, auf eine Ausschreibung der Stelle zu verzichten. Hierbei gab es eine Gegenstimme von Carsten Kliegelhöfer (Grüne): „Ich hatte mir eine Ausschreibung gewünscht, schon mit Blick auf maximale Transparenz und das Gleichstellungsgesetz“, erklärte Kliegelhöfer. Ausdrücklich betonte er, dass sich seine Kritik nicht gegen die Person Heises richte, sondern lediglich gegen das Vorgehen: „Es geht hier um eine gut dotierte Stelle eines Wahlbeamten und ich hätte eben gern eine Wahl gehabt“, so Kliegelhöfer.

Bei der anschließenden Wahl gab es dann aber ein einstimmiges Votum für Dirk Heise. Der 49-Jährige hatte bereits im Vorfeld signalisiert, für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung zu stehen. Der Erste Stadtrat und „Allgemeine Vertreter“ des Bürgermeisters bedankte sich umgehend für das Vertrauen des Rates, er werde sich auch künftig nach Kräften zum Wohle der Stadt Varel einsetzen: „Es war mir bislang eine Ehre und meist auch eine Freude, an der Entwicklung dieser Stadt mitwirken zu können“, sagte der Erste Stadtrat. „Es ist eine reizvolle Aufgabe im Spannungsfeld zwischen unternehmerischer Dynamik und beamtenmäßiger Korrektheit“ – wobei ihm letzteres ein wenig besser liege, wie Heise einräumte. Der Diplomkaufmann und -verwaltungswirt hatte schon bei Dienstantritt im Januar 2010 betont, er sehe sich als „oberster Sachbearbeiter“, das politische Geschäft überlässt er vollständig dem Rat und dem Bürgermeister. Er sei durchaus stolz auf das, was gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung in den letzten Jahren umgesetzt werden konnte, erklärte Heise am Mittwoch, in der Stadt Varel habe sich in jüngerer Vergangenheit doch einiges getan. Dass dabei stets alles sauber ablaufe, sei auch einer „strengen Opposition“ im Stadtrat zu verdanken, die stets genau hinschauen würde.
Vor acht Jahren hatte es einigen Wirbel um die Einstellung eines Ersten Stadtrats gegeben: Nach seiner Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister im Herbst 2006 hatte Gerd-Christian Wagner drei Jahre lang ohne Stellvertreter an der Spitze der Verwaltung agiert. Zuvor hatte es seit 1996 neben dem Bürgermeister immer auch einen Ersten Stadtrat gegeben, dieses Amt bekleidete auch Wagner selbst während der Amtszeit von Bürgermeister Wolfgang Busch. Nachdem es aber im Sommer 2009 zum Bruch in der damaligen SPD-Fraktion gekommen war, hatte die verbliebene Fraktion versucht, die Einstellung eines neuen Ersten Stadtrats zu verhindern. Karl-Heinz Funke und Alfred Müller waren gar unter Hinweis auf einen vermeintlichen Formfehler mit einem Eilantrag vor das Verwaltungsgericht gezogen, um die Wahl im Rat im Oktober 2009 zu verhindern. Der Antrag war aber vom Gericht abgelehnt worden. Funke und Müller hatten damals betont, dass es nicht um die Person ginge, sondern um die grundsätzliche Besetzung der Stelle, auf die man aus Kostengründen ablehnte.
Davon war nun indes keine Rede mehr: Auch Karl-Heinz Funke stimmte mit seiner Fraktion Zukunft Varel für eine zweite Amtszeit von Dirk Heise, Funkes Fraktionskollege Alfred Müller war bei der Sitzung am Mittwoch nicht anwesend.
Gelesen 292 mal Letzte Änderung am Freitag, 16 Juni 2017 12:38

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