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Friesische Wehde

SPD möchte Solarstrom vom Kläranlagengelände:

„Als grüne Gemeinde regenerative Energien ausbauen”


Bockhorn. Die SPD Bockhorn beantragt eine technische Überholung der Windkraftanlage bei der ehemaligen Kläranlage: „Seinerzeit – noch unter Bürgermeister Hanken – haben wir von der SPD die Errichtung dieser Anlage beantragt und mit viel Mühe durch den Rat bekommen”, erinnert Rainer Brunken, heute Kreistagsmitglied und nicht mehr im Gemeinderat tätig. Nach 20 Jahren habe sich das noch funktionstüchtige Windrat amortisiert, aber: „Da hätte öfter nach geguckt werden müssen, eine Sanierung ist unerlässlich.” Ein Fachmann habe bestätigt, dass sich eine technische Überholung und der Einbau neuer Regelungstechnik lohne: „Das wäre also kein rausgeschmisslnes Geld, vielmehr kann diese Anlage auch in Zukunft durch  die Stromeinspeisung ins Netz Erträge für die Gemeinde erwirtschaften.”

Laut SPD-Antrag soll die Gemeindeverwaltung mit dem Hersteller der Anlage, Firma Enercon aus Aurich, prüfen, in welcher Form eine technische Überholung möglich ist und welche Effizienzsteigerungen dadurch bei der Einspeisung erreicht werden können.
In einem weiteren Antrag fordern die Sozialdemokraten von Verwaltung der Gemeinde Bockhorn, eine Rentabilitätsstudie über die Nutzung einer Photovoltaikanlage auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage in der Nordstraße zu erstellen.
Seit mehreren Jahren liegt das Gelände der ehemaligen Kläranlage in der Nordstraße brach: „Durch die Errichtung einer Photovoltaikanlage würde dem Gelände eine sinnvolle Funktion zugeführt werden. Die freien Flächen erfüllen die Voraussetzungen für einen optimalen Standort der Anlage”, heißt es zur Begründung, „hier können die Solarzellen mit 28° nach Süden ausgerichtet werden. Ebenfalls ist hier eine ganzjährige Unverschattung möglich. Darüber hinaus ist hier durch die schon vorhandene Windkraftanlage die Möglichkeit einer Einspeisung gegeben. Eine derartige Anlage würde sich in einer bestimmten Zeit durch Stromeinspeisung teilweise selbst finanzieren”, haben die SPD-Mitglieder in Erfahrung gebracht.

„Wir sind eine grüne Gemeinde, und der Ausbau regenerativer Energien würde uns gut zu Gesicht stehen”, meinte Johann Helmerichs im Rahmen eines Pressegesprächs dazu, und Günter Hochfeldt erläuterte, dass die Investition durch die öffentlichen Fördermaßnahmen  gar nicht so hoch sei.

Autor: Jutta FinkDatum: 12.03.2010

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