Friebo_48_2017
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Sport

Friebo 48/2017

VTB-Volleyballer suchen nach ihrem Platz in der Liga

Varel.

Irgendwie zwischen

den Welten spielt sich der bis-

herige Saisonverlauf der VTB-

Volleyballer ab. Nach Platz 5

in der 1. Verbandsligasaison

nach dem Aufstieg und Platz 3

in der Vorsaison ordnete sich

die Mannschaft vor Beginn der

laufenden Spielzeit mit Recht

dem oberen Tabellendrittel zu.

Diesem Anspruch genügt sie im

bisherigen Saisonverlauf jedoch

nicht. Vor den beiden letzten

Begegnungen der Hinrunde,

die an diesem Wochenende als

Doppelspieltag in eigener Hal-

le ausgetragen werden, liest

sich die VTB-Bilanz ziemlich

bescheiden: 6 Spiele, 2 Siege

beim Heimspieltag, die unnötige

Niederlage gegen Lintorf III, die

mittlerweile das Tabellenende

zieren – das summiert sich nur

zum Abstiegsrelegationsplatz,

Aufgrund der mangelnden Trai-

ningsbeteiligung fehlt einigen

Akteuren einfach die körperliche

Fitness, die die Verbandsliga

nun einmal fordert. Daher konnte

sich das Mannschaftsspiel des

VTB noch nicht so entwickeln,

wie es in der Vorsaison möglich

war. Für Mannschaftssprecher

Christian Jünger eine weni-

ger schöne Situation, die aber

nicht bedrohlich erscheint und

sich schlagartig erhellen kann,

wenn an diesem Heimspieltag

gepunktet wird. Schon ein Sieg

und es geht aufwärts.

Zum zweiten Heimspieltag

der Saison reisen die SG Ofen/

Ofenerdiek und der VfL Wildes-

hausen in die Arngaster Straße

an. Die SGO stand nach der Re-

legation eigentlich als Absteiger

fest, blieb jedoch in der Klasse,

weil sich andere Teams „freiwil-

lig“ aus der Verbandsliga ver-

abschiedeten. In der laufenden

Spielzeit schlägt sich das Team

überraschend gut und platziert

sich aktuell mit 3 Siegen aus 7

Spielen im Mittelfeld der Tabel-

le. Der 2. Gegner des Tages, der

aktuelle Aufsteiger aus Wildes-

hausen, hat offensichtlich den

Schwung und die Euphorie des

Aufstiegs so gut konserviert,

dass er nach 7 Begegnungen

erst eine Niederlage aufweist

und sich so auf Tabellenplatz 2

festgebissen hat, der am Ende

der Saison zur Aufstiegsrele-

gation reichen würde. Auf den

VTB warten also zwei nicht ganz

einfache Aufgaben, die dennoch

nicht zu der Kategorie „unlös-

bar“ gehören. Ganz ohne Punkte

sollte die Mannschaft diesen

Spieltag nicht beenden müssen.

Heimspieltage mit dem eigenen

Publikum im Rücken waren in

der Vergangenheit, so Christian

Jünger, schon öfter „Helfer in

der Not“. Vielleicht wiederholt

sich dies am Samstag erneut

und schiebt den leicht wackeln-

den VTB endlich in die Erfolgs-

spur. Der Spieltag beginnt um 15

Uhr mit der Begegnung gegen

die SGO. Das 2. Spiel wird nach

einer kleinen Pause etwa gegen

16.30 Uhr angepfiffen.

(mp)

Christian Jünger ist zwar

nicht zufrieden mit dem bis-

herigen Saisonverlauf seines

VTB, sein Optimismus, dass

die Mannschaft wieder er-

folgreichere Pfade betritt, ist

aber weiterhin vorhanden.

Zwischenbilanz der Fusionsklasse A Nord

Varel.

Die Fusionsklasse A

Nord nahm zu Beginn der lau-

fenden Spielzeit ihren Spielbe-

trieb auf. In ihr stehen der „Rest-

bestand“ der Kreisliga II der

Vorsaison sowie sechs „Quali-

fikanten“ aus den Kreisklassen

FRI/WHV undWesermarsch. Die

Region Varel und umzu schickt

mit dem TuS Varel 09, dem TuS

Jaderberg, TuS Obenstrohe II

und der SG D’moor/O’strohe III

vier Teams in die Premierensai-

son dieser Spielklasse, die alle

vier eine gute Rolle im neuen

„Konzertsaal Fusionsklasse A

Nord“ besetzen.

Die bestplatzierte Mannschaft

dieses Quartetts ist kurz vor dem

Ende des Spieljahres 2017 die

Obenstroher Bezirksligareserve.

Die Mannschaft um das Trainer-

trio Andreas Bunge/Marc Gör-

lich/Peter Liebig, die das Team

in dieser Zusammensetzung seit

Saisonbeginn 17/18 führen, hat

die nicht zufriedenstellende Sai-

son 2016/17 der Kreisliga II als

Anlauf für die aktuelle Spielzeit

genutzt. Das neue Aufgebot, zu

dem ein halbes Dutzend junge

Akteure stieß, hat sich im bis-

herigen Saisonverlauf zu einer

Mannschaft zusammengerauft,

die bestens zusammenpasst.

Es macht allen Beteiligten offen-

sichtlich großen Spaß, miteinan-

der auf Punktejagd zu gehen.

Die ausgelobten Saisonziele In-

tegration der jungen Spieler, Zu-

sammenarbeit mit der 1. Mann-

schaft und Platzierung in der

oberen Tabellenhälfte wurden

bisher absolut erreicht. Ein ver-

gleichbares Hinrundenfazit steht

auch für den TuS Jaderberg.

Auch die Mannschaft von Trai-

ner Lutz Bruns, die nur knapp

die Qualifikation zur Fusionsliga

verpasste, spielt eine tolle Sai-

son und kann mit Fug und Recht

behaupten, zu diesem Zeitpunkt

der Saison ihre Saisonvorgaben

erreicht zu haben. Mit 39 Treffern

verfügt sie über eine der besten

Angriffsreihen und lieferte sich

mit HFC II und FC Nordenham II

spektakuläre und torreiche Du-

elle, mit Rang 6 hält sie aktuell

den angestrebten Tabellenplatz.

Kurz: Die Mannschaft hat sich

weiterentwickelt und in der neu-

en Spielklasse absolut etabliert.

Direkt dahinter rangiert der

TuS Varel 09. Die Mannschaft

von Neutrainer Gerd Kozlowski,

der eine schwere Spielzeit pro-

phezeit wurde, kam passabel

in die Saison, tummelte sich im

oberen Tabellendrittel, rutschte

nach einem kleinen Leistungs-

knick ein wenig ab, setzte aber

vor Wochenfrist mit dem 3:1-

Sieg beim überlegenen Tabel-

lenführer WSC Frisia II ein un-

übersehbares Ausrufezeichen.

Fazit: der Weg zur angestrebten

Stabilität ist zwar noch nicht ge-

schafft, die Zeichen stehen aber

insgesamt gut.

Der 4. Vertreter aus dem

Friebo

-Land, die SG Danga-

stermoor/Obenstrohe III hat am

meisten zu kämpfen mit den

wetterbedingten Ausfällen der

letzten Wochen. Der Saisonstart

gelang mit 10 Punkten aus den

ersten fünf Begegnungen. Nach

der Derbyniederlage gegen den

TuS Varel 09 setzte es noch eine

„Klatsche“ gegen Gödens II, be-

vor dann die große Pause kam.

Aktuell steht die Mannschaft mit

einem halben Dutzend Spielen

im Rückstand. Seit der abge-

brochenen Partie am 20. Ok-

tober gegen ESV Nordenham

verzeichnete die SG lediglich ei-

nen Auftritt im Kreispokal beim

FSV Jever. Angesichts dieser

Statistik verbietet sich ein Fazit.

Der aktuelle Tabellenplatz ent-

spricht nicht den Möglichkeiten

der Mannschaft.

(mp)

Dominik Tacke ist ein vielseitig verwendbarer Defensivak-

teur, der sich zu einer festen Größe beim TuS Obenstrohe II

entwickelt hat.

Foto: Archiv