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Mittwoch, 31 Januar 2018 14:24

Dynamit bringt Schornstein gezielt zu Fall

geschrieben von Michael Tietz
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Ein Knall – und dann ging der 37 Meter hohe Klinkerschornstein zu Boden. Übrig blieb nur ein Haufen Schutt. Ein Knall – und dann ging der 37 Meter hohe Klinkerschornstein zu Boden. Übrig blieb nur ein Haufen Schutt. Bilder: Ingo Scholtalbers
Ein 37 Meter hoher Klinkerschlot der einstigen Ziegelei Tapken wurde am Dienstag gesprengt

Bockhorn.
Fast zehn Jahre ist es her, dass in der traditionsreichen Ziegelei an der Urwaldstraße die letzten Klinker gebrannt wurden. Ende 2008 hatte der letzte produzierende Eigentümer, das Unternehmen Wienerberger, den Betrieb der einstigen Ziegelei Tapken eingestellt. Seither standen die Hallen und Gebäude auf dem gut sechs Hektar großen Gelände leer, zwei hohe Schornsteine – aus Klinkern gemauert – erinnerten wie stille Riesen an die gut 100-jährige Geschichte der „Bockhorner Klinker“.

Seit Dienstag gibt es davon nur noch einen: Der von der Straße aus gesehen vordere, rund 37 Meter hohe Schornstein ist am Dienstagnachmittag mit einer gezielten Sprengung zu Fall gebracht worden. Das Gelände gehört seit Jahresbeginn einer Eigentümergemeinschaft, zu der das Unternehmen Manfred Ende Baustoffhandel und Transporte aus Westerstede zählt. Wie Geschäftsführerin Daniela Ende erklärt, habe man sich auch aus Sicherheitsgründen zum Abbruch des weithin sichtbaren Schornsteins entschlossen: „Er war schon baufällig und hätte saniert werden müssen, wenn man ihn hätte stehen lassen wollen.“ Eine Verwendung gab es für den Schornstein nicht mehr, das frei gewordene Areal soll zunächst als Lagerfläche dienen. Der zweite Schlot bleibt bis auf weiteres erhalten. Mit der Sprengung beauftragt war das Bauunternehmen Matthäi aus Westerstede. Am Montag war das Gelände vorbereitet worden, Füllsand wurde auf dem befestigten Platz aufgeschüttet, um die Landung der tonnenschweren Steinbrocken zu dämpfen.

Am Dienstag wurde schließlich die Sprengladung aus Dynamitstangen montiert, gegen 16 Uhr war es dann soweit: Das Gelände wurde abgesperrt, es gab schließlich einen kurzen Countdown, dann einen Knall – die Sprengung verlief wie am sprichwörtlichen Schnürchen, der Turm landete exakt im vorgesehenen „Sandbett“. Sprengmeister wie Auftraggeber waren gleichermaßen mit dem Ergebnis zufrieden.
Die Beseitigung hoher Türme ist ohnehin Routine für die Beteiligten: Mehrfach hatte das Unternehmen Matthäi in der Region in jüngerer Vergangenheit unter anderem Türme von nicht mehr rentablen Windenergieanlagen sprengen lassen.
Ein kurzes Video der Sprengung ist zu sehen unter www.facebook.com/frieslaenderbote.
Gelesen 2194 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 31 Januar 2018 14:56

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