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Freitag, 30 November 2018 11:47

Graft soll wieder als solche erkennbar sein

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Das Neuenburger Schloss, hier auf einer Aufnahme vom Frühjahr diesen Jahres. Das Neuenburger Schloss, hier auf einer Aufnahme vom Frühjahr diesen Jahres. Foto: Thorsten Soltau
Neuenburg. Der Sommer hat vom Graftgewässer um das Neuenburger Schloss nicht viel übrig gelassen, der Herbst hat die wenigen verbliebenen Wassermengen zusätzlich abgedeckt. Derzeit muss man zweimal hinschauen, um Gewässer und Begrüntes auseinanderzuhalten. Wie das Gewässer künftig im Rahmen der geplanten Umgestaltung des Schloss-Areals wieder stärker in den Vordergrund treten kann, ist jüngst Thema im Arbeitskreis Schloss­anlagen Neuenburg gewesen.
Bereits aus historischer Sicht sei es wünschenswert, die Wasserfläche zu vergrößern und damit die Graft als solche wieder erlebbarer zu machen, schickten die Bremer Landschaftsarchitekten Uta Müller-Glaßl und Frank Glaßl voraus. Dies schließe eine Graftenreinigung in regelmäßigen Abständen mit ein, die ein Verlanden des Gewässers verhindere.
Laut der Fachplaner ist eine Verbreiterung des Gewässers lediglich an der Südseite möglich: Dort wären weder wertvoller Baumbestand noch andere Hindernisse im Weg. Nach Westen und nach Norden hin lässt sich das Gewässer aufgrund von Bäumen und Bebauung dagegen nicht verbreitern.
Ein höherer Wasserstand der Bäke und der Graft ließe sich durch Anstau erzielen. Allerdings würden dadurch auch weit außerhalb der Schlossanlagen befindliche Grundstücke angestaut – spontan möglich sei dagegen die Errichtung zweier Stauanlagen im Süd- und Nordwesten der Graftanlage. Dadurch könnte die Bäke ungehindert und ohne Aufstau weiter fließen, dafür müsste entweder Wasser aus der Bäke oder dem Feuerwehrlöschbrunnen in die aufgestaute Graft gepumpt werden.
Auch die Nutzung des Schloss­parks während des Weihnachtsmarktes war Thema der Sitzung. Seitens der Planer wurde herausgestellt, dass eine Teilreduzierung von Buden auf der Schlossinsel vorteilhaft sei. Um den Innenhof des Schlosses als Ort der Ruhe und Stille zu erhalten, wäre eine intensivere Nutzung dort dagegen nicht möglich. Eine Ausdehnung des Weihnachtsmarktes auf der Schlossinsel in den historischen Park hinein wurde ebenfalls ausgeschlossen.
Die Planer aus Bremen regten jedoch an, die momentan noch sehr feuchte Wiese südöstlich des Schlossparks aufzuwerten und nutzbar zu machen. Eine angemessene Reduzierung von Buden auf der Schlossinsel wäre dann machbar, so die Landschaftsarchitekten.
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