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Freitag, 05 Juli 2019 12:02

Handschellen statt fetter Beute

geschrieben von Redaktion
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Handschellen statt fetter Beute Symbolfoto: Festnahme
Bockhorn. Die umsichtige Reaktion einer 66-jährigen Frau aus Bockhorn hat am vergangenen Mittwoch dazu geführt, dass die Polizei zwei mutmaßliche Trickbetrüger festnehmen konnte.
Die Frau war am Vormittag von ihrem angeblichen Neffen angerufen worden, der am Telefon berichtete, einen schweren Verkehrsunfall gehabt zu haben. Um seinen Führerschein nicht zu verlieren, benötige er für den Unfallgegner umgehend 30.000 Euro in bar, die er dann per Blitzüberweisung zurückerstatten wolle.
Durch diesen Anruf sollte die Frau unter Druck gesetzt werden. "Die Bockhornerin war jedoch offenkundig gut über die Machenschaften der bundesweit agierenden Betrüger informiert", erklärte Andrea Papenroth, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland und lobte das weitere Verhalten der Frau: "Sie tat am Telefon zunächst so, als wenn sie den Neffen kennen würde und gab auf die Geldforderung an, dass sie erst einen Blick in ihr Sparbuch werfen müsse - "Neffe Gunnar" solle ein wenig Geduld haben."

In der Zwischenzeit alarmierte die Frau aber mit ihrem Mobiltelefon aus einem anderen Zimmer die Polizei, die weitere Maßnahmen veranlassen konnte. Es folgten im Tagesverlauf weitere Anrufe bei der Frau in Bockhorn: So gab sich eine zweite männliche Person mit dem Namen "König" als Versicherungsvertreter aus und es rief eine angebliche Mitarbeiterin einer Bank an, um die Seriennummern der Scheine zu erfragen.
"Das professionelle Vorgehen der Täter zeigen die vielen Anrufe in unterschiedlichsten Funktionen" betont Papenroth und warnt: "Bevor die Geldabholer geschickt werden, will man auf Nummer sicher gehen!"
Tatsächlich erschien dann am späten Nachmittag ein Mann, der die präparierten Scheine von der Frau entgegen nahm. Unmittelbar nach der Übergabe konnte er von versteckt postierten Beamten festgenommen werden, ebenso wie eine weitere Person, die in einem etwas abseits geparkten Fahrzeug mit auswärtigem Kennzeichen auf die Rückkehr des Geldabholers wartete. Einer der beiden ist 30 Jahre alt und kommt aus der Rheinland-Pfalz, der andere ist 18 Jahre und hat keinen festen Wohnsitz. Beide vorläufig festgenommenen Personen wurden zur Dienststelle gebracht, der Wagen beschlagnahmt.
"Das Zusammenspiel aller Beteiligten hat schließlich zum Erfolg geführt", lobte Andrea Papenroth. Angefangen von der 66-Jährigen, die durch ihr couragiertes Handeln den Grundstein gelegt habe, sowie die im Umfeld agierenden Personen, die letztendlich die Festnahme der beiden Personen möglich gemacht haben.

Immer wieder warnt die Polizei vor dreisten Betrügern und appelliert eindringlich, sich nicht auf häufig fiese Druckmittel einzulassen und sich nicht täuschen zu lassen:
"Seien Sie misstrauisch, wenn Personen am Telefon Geldbeträge oder Schmuck/Gold von ihnen fordern!
Geben Sie keine Details zu ihren familiären Verhältnissen preis!
Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen immer direkte Rücksprache mit den angeblich betroffenen Angehörigen!
Verständigen Sie über Notruf 110 die Polizei!"
Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang insbesondere an die jüngeren Angehörigen älterer Menschen, über die Gefahren zu sprechen, die sich hinter der dreisten Masche dieser Betrüger verbergen.

Für ein persönliches Beratungsgespräch stehendie Beauftragte für Kriminalprävention Katja Reents unter Tel. 04421/942-108 sowie Eugen Schnettler, Präventionsbeauftragter des Polizeikommissariats Varel, unter Tel. 04451/923-146 zur Verfügung.

24-Jähriger berauscht in gestohlene Auto festgenommen
Ebenfalls nach Hinweis eines aufmerksamen Zeugen war in der Nacht zum Mittwoch ein 24-jähriger Mann aus dem Emsland in Büppel vorläufig festgenommen worden. Um kurz nach Mitternacht kontrollierten Beamten den Mann, der in einem auf einem Parkplatz Am Tannenkamp abgestellten VW Golf saß. Bei der Personenüberprüfung stellten die Beamten eine Alkohol- und Betäubungsmittelbeeinflussung fest. Der freiwillig durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Ferner sollte sich herausstellen, dass das Auto bereits Mitte Juni gestohlen worden und zuletzt bei mehreren Tankbetrügereien aufgefallen war. Der 24-Jährige hatte das Fahrzeug außerdem geführt, ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem diverse Lebensmittel und Getränke, die am Tag zuvor in zwei verschiedenen Verbrauchermärkten in Hooksiel und Schillig entwendet wurden.
Der 24-Jährige räumte bei der polizeilichen Vernehmung neben dem Pkw-Diebstahl auch die beiden Ladendiebstähle und den dauerhaften Konsum von THC ein.
Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, schließlich leitete die Polizei diverse Ermittlungsverfahren ein. Die Ermittlungen, insbesondere die Zuordnung möglicher weiterer Straftaten, dauern an.

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Gelesen 1460 mal Letzte Änderung am Freitag, 05 Juli 2019 12:43

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