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Freitag, 09 August 2019 12:37

Weberei-Areal soll neuer Wohnraum werden

geschrieben von Thorsten Soltau
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So könnten die Gebäude des Wohnpark Achterweg aus Sicht des Architekten aussehen (Ansichtsstudie mit Blick von der Jakob-Borchers-Straße aus). Die Wohngebäude sollen drei Ebenen erhalten, in der dritten Ebene sollen Wohnungen mit Dachterrassen entstehen, welche sich aus den zurückspringenden Außenwänden ergeben. Dadurch, so der Architekt, entsteht keine vollwertige Dreigeschossigkeit der einzelnen Gebäude. So könnten die Gebäude des Wohnpark Achterweg aus Sicht des Architekten aussehen (Ansichtsstudie mit Blick von der Jakob-Borchers-Straße aus). Die Wohngebäude sollen drei Ebenen erhalten, in der dritten Ebene sollen Wohnungen mit Dachterrassen entstehen, welche sich aus den zurückspringenden Außenwänden ergeben. Dadurch, so der Architekt, entsteht keine vollwertige Dreigeschossigkeit der einzelnen Gebäude. Planungsentwurf: Kapels Architekten
Entwurfsvorstellung des „Wohnpark Achterweg“ im Zeteler Planungsausschuss

Zetel.
Die alte Zeteler Weberei, hinter dem Ortseingang von Blauhand kommend links liegend, hat ihre besten Zeiten lange hinter sich. Das ehemalige Fabrikgelände befindet sich optisch in keinem guten Zustand. Das soll sich bald ändern. Der von einem Investor bereits aufgekaufte Bereich soll abgerissen werden und das langgestreckte Areal gegenüber der Polizeistation an der Jakob-Borchers-Straße und der Einmündung zum Achterweg zum Wohngebiet werden.

Im Mai diesen Jahres war im Umwelt- und Planungsausschuss über das geplante Vorhaben „Wohnpark Achterweg“ gesprochen worden, nun wurde im jüngsten Planungsausschuss der Gemeinde Zetel ein Entwurf für das Gelände von Architekt Tobias Matschke vom Architekturbüro Kapels vorgestellt. Insgesamt sind auf dem Gelände der alten Weberei zehn Häuser geplant. Die vordere, an der Jakob-Borchers-Straße gelegene Häuserreihe bietet dabei jeweils acht Wohneinheiten, die hinteren sieben Gebäude jeweils fünf. Als Zufahrtsweg zum Wohnareal soll der Achterweg dienen.
Architekt Tobias Matschke machte während der Entwurfsvorstellung deutlich, dass es dabei auch um die optische Einpassung des neuen Wohnareals in die bestehende Bebauung geht – so sollen die Gebäude in der Straßenfront durch vor- und zurückspringende Außenwände aufgelockert und in den zurückspringenden Bereichen Baum- und Grünpflanzungen ermöglicht werden. Insgesamt sollen die Häuser mit seitlich größeren Abständen optisch die kleinteilige Bebauung im Bereich der alten Weberei aufgreifen.
Die maximale Höhe der Gebäude beträgt elf Meter, im Entwurf weniger als zehn Meter. Geplant sind drei Ebenen pro Haus, die dritte soll Raum für Wohnungen mit Dachterrassen vorhalten. Damit sei eine vollwertige Dreigeschossigkeit nicht gegeben, so der Architekt.
Ebenfalls vorgestellt wurde die Lösung, die Gebäudefassade von der Jakob-Borchers-Straße abzurücken und in das Planungsgebiet hineinzuschieben. „Dadurch gewinnen wir mehr Luft, auch im Verkehrsraum“, gab Tobias Matschke zu bedenken. Möglich sei es, an der Straße weitere Bäume zu pflanzen, um den existierenden Bestand zu ergänzen. Letztlich werde damit, so Matschke weiter, der Ankunftsbereich im Ortseingang deutlich attraktiviert.

Details zum Planungsgebiet stellte Lutz Winter von Thalen Consult vor. Die Grundfläche des „Wohnparks Achterweg“ umfasst insgesamt 1,3 Hektar, die Gesamtversiegelung des Areals beträgt anhand des derzeitigen Entwurfs 60 Prozent. Stichstraßen und Wendehammer sollen das Areal zusätzlich erschließen. Für den im hinteren Teil der ehemaligen Weberei befindlichen Wald sind bei Rodung Kompensationsmaßnahmen erforderlich: 0,42 Hektar Waldfläche stehen einer Neuaufforstung von 0,72 Hektar gegenüber.
Die vorgestellte Planung hinterließ bei den Ausschussmitgliedern viele offene Fragen. Bürgermeister Heiner Lauxtermann monierte, dass im Entwurf des Bebauungsplanes die Konzeption des Architekten kaum berücksichtigt worden sei. Der Ausschuss verblieb mit der Bitte um Nachbesserung – die entsprechend korrigierte Planung wird in der kommenden Sitzung nochmal auf die Tagesordnung kommen.
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