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Freitag, 21 Februar 2020 11:10

Station Jaderberg: Nun soll es Mitte Juni losgehen

geschrieben von Michael Tietz
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Der Bahnsteig in Fahrtrichtung Oldenburg ist fast fertig. Die Züge fahren aber weiterhin durch, voraussichtlich noch mindestens bis Mitte Juni. Der Bahnsteig in Fahrtrichtung Oldenburg ist fast fertig. Die Züge fahren aber weiterhin durch, voraussichtlich noch mindestens bis Mitte Juni. Foto: Michael Tietz
Erneute Verschiebung: Nordwestbahn plant Haltepunkt zur Jahresmitte ein

Jaderberg.
Im Oktober 2017 sollten die Bauarbeiten beginnen und ein gutes Jahr später im Dezember 2018 sollten die Züge in Jaderberg halten. Das war der erste konkrete Zeitplan für den Haltepunkt, den ein Planungsingenieur den Gemeindegremien im Herbst 2016 präsentierte.
Es kam bekanntlich anders. Ein halbes Jahr Verzögerung sollte zunächst das Planfeststellungsverfahren bringen, das vom Eisenbahnbundesamt verlangt worden war, schließlich war von Dezember 2019 die Rede. Dann aber machte ein in der Planung zunächst nicht berücksichtigtes Trassenkabel dem Zeitplan einen erneuten Strich durch die Rechnung, April 2020 war daraufhin als neuer Starttermin ausgegeben worden. Bis Mitte April sind es nun noch acht Wochen und auch für Nichtfachleute zeichnete sich mit Blick auf die Baustelle zuletzt ab, dass es eng werden könnte. Dabei gab es Anlass zur Hoffnung, denn die Online-Reiseauskunft der Deutschen Bahn gab bereits für Anfang April 2020 Auskunft über Verbindungen ab und nach Jaderberg mit der Nordwestbahn.

Doch auch dieses Indiz erwies sich nun als wertlos. Bürgermeister Henning Kaars deutete im Planungsausschuss in der letzten Woche an, dass der zuletzt avisierte Termin Mitte April wohl nicht gehalten werden könne, hütete sich aber davor, einen neuen Termin zu nennen. Unter anderem gelte es noch, Lösungen für den Schienenersatzverkehr zu finden. Denn auch in den kommenden Monaten wird es an der Strecke immer wieder Sperrzeiten für Bauarbeiten geben, in dieser Zeit fahren Busse statt Bahnen. Und für die müssen nahe des Bahnsteiges Haltestellen eingerichtet sein.
So werden mindestens zwei weitere Monate ins Land gehen, bis Passagiere in Jaderberg ein- und aussteigen können. Der Umbau der Lärmschutzwände und der Bau der jeweils rund 220 Meter langen Bahnsteige ist beinahe abgeschlossen, es fehlt hingegen noch an der technischen Ausstattung. So teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Friebo-Anfrage mit, dass Arbeiten an der Stromversorgung für die Technik am Bahnsteig und die Fahrkartenautomaten folgen würden: „Die Inbetriebnahme kann nach heutiger Schätzung nicht vor Sommer 2020 erfolgen.“
Etwas konkreter gab es Auskunft von der Nordwestbahn, die die Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven bedient: Geplanter Termin der Inbetriebnahme des Haltepunktes Jaderberg sei zum „kleinen Fahrplanwechsel“ am Sonntag, 14. Juni 2020. Die „Beauskunftung“ des Haltepunktes im Reiseplaner werde demnächst entsprechend aktualisiert, hieß es von der NWB.

„Zentrum für Mobilität“ am künftigen Haltepunkt?
So kann weiterhin an Konzepten für die Einbindung des Haltepunktes in das Gesamtverkehrsnetz gearbeitet werden. Wie Henning Kaars erklärte, sollen für die Ersatzverkehr-Busse provisorische Haltestellen in Höhe Möbel Schmidt (Fahrtrichtung Varel) und direkt am neuen Parkplatz (Richtung Rastede) geschaffen werden.
Im Planungsausschuss wurde jetzt zudem eine Ideenskizze der Grünen vorgestellt, die sich unter dem Motto „Bahn und Bus – das muss!“ mit dem Entwurf eines „Mobilitätsknotens“ am künftigen Haltepunkt beschäftigt hatten. So müsse Raum für einen Buswendeplatz geschaffen werden, auch eine komfortable „Bike&Ride“-Station für den Wechsel zwischen Zug und Fahrrad sei wünschenswert. Als Vision wurde eine neue Wegeverbindung von der Vareler Straße in Höhe des Haltepunkts hinter dem Schützenplatz vorbei bis zur Vareler Straße gegenüber des Sportzentrums angeregt. So könnten Wege verkürzt und die große Kreuzug entlastet werden. Eine Fahrradinfrastruktur, Taxi- und Mietwagenstation, Parkplatz und Bushaltestelle direkt an der Bahnstation: All das müsse bei einem städtebaulichen Konzept Berücksichtigung finden, betonte Ulrich van Triel von den Grünen. In diesem Zusammenhang teilte Bürgermeister Kaars mit, dass das Unternehmen „Mobile Zeiten“, ein Ingenieurbüro für Raum- und Verkehrsplanung, Interesse daran bekundet habe, nahe der Bahnstation ein Innovations-und Kompetenzzentrum für ländliche Mobilität einzurichten, dies könne in Kooperation mit Hochschulen, mit der Landesnahverkehrsgesellschaft und Mobiltätsunternehmen betrieben werden. Das Unternehmen habe sich ausdrücklich nach einem Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Bahnhaltepunkt erkundigt. Nun werden verschiedene Optionen geprüft, ob die Gemeinde ein solches Grundstück anbieten könnte.

Gelesen 3563 mal Letzte Änderung am Freitag, 21 Februar 2020 11:32

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