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Freitag, 23 Februar 2018 11:54

Mike Spitzer gewinnt den Sport-Oscar des VTB

geschrieben von Manfred Pfeifer
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VTB-Obmann Günther Karth (re.) und sein Stellvertreter Willi Reinhold zeichnen Mike Spitzer (li.) mit dem Sport-Oscar 2017 aus. VTB-Obmann Günther Karth (re.) und sein Stellvertreter Willi Reinhold zeichnen Mike Spitzer (li.) mit dem Sport-Oscar 2017 aus. Foto: privat
Varel. Freude über das bilanzierte Ergebnis des Jahres 2017 und Trauer über den Verlust eines verdienten Sportlers – zwischen diesen Eckpunkten bewegte sich die Stimmungslage auf der 59. Verleihungsveranstaltung des Vareler Turnerbundes, die traditionsgemäß im Rahmen einer Kaffeetafel im Vareler Hotel Friesenhof stattfand. Die Trauer der VTB-Sportabzeichengemeinde galt Rüdiger Klug, der im Herbst vergangenen Jahres im 76. Lebensjahr unerwartet verstarb. Für den VTB war er das personifizierte Sportabzeichen. Seit 1957, der ersten Nachkriegsausgabe des VTB, war er dabei und erwarb im Sommer letzten Jahres sein 59. Abzeichen. Rüdiger Klug gehörte zeitlebens zu den großen Verfechtern der Idee des Sportabzeichens, was er durch sein langjähriges Engagement für die VTB-Abteilung sichtbar ausdrückte, zuletzt als Abnehmer und stellvertretender Obmann.
Die sportliche Bilanz der Saison 2017 ist, so Günther Karth, der die Abteilung seit 2016 leitet, zufriedenstellend. Insgesamt verteilte er 173 Abzeichen und verzeichnet dabei eine Steigerung um 16 erfolgreiche Teilnahmen. Ohne die Wetterkapriolen, die den zweimal anberaumten Sportabzeichentag der GS Am Schloßplatz im wahrsten Sinne des Worts „ins Wasser fallen ließen“, wäre in diesem Jahr mit einiger Sicherheit die 200er-Marke gefallen. So blieb es bei 117 Abzeichen für die Jugend (22 Gold, 47 Silber und 48 Bronze) und 56 Abzeichen (40 Gold, 13 Silber und 3 Bronze) für Erwachsene. Familienabzeichen gab es zunächst nicht. Erst als im Rahmen der Verleihung, das Ergebnis „0 Familienabzeichen in 2017“ bekanntgegeben wurde, stellte sich heraus, dass dem „Freund Computer“ ein Versehen unterlaufen war. Zwei Familien meldeten ihre berechtigten Ansprüche auf die Familienurkunde, die jetzt nachträglich zugestellt werden. Den Sport-Oscar 2017 „verdiente“ sich in diesem Jahr Jens „Mike“ Spitzer. Er leistete nicht nur die für sein 54. Sportabzeichen nötigen Übungen ab, sondern absolvierte alle 19 Sportaufgaben seiner Altersklasse. Für die Aufgabe Geräteturnen, die in Varel nicht angeboten werden kann, nutzte er die Hilfestellung des TuS Zetel.
Die Abnehmercrew des VTB vermeldet für die bevorstehende Saison Zuwachs. Carmen Henkel, Sylke Schuster und Uwe Wollschläger sind ab Mai 2018 dabei. Damit ist die Riege sowohl für die wöchentliche Arbeit im Stadion als auch für die Durchführung der Schulveranstaltungen bestens aufgestellt. Die drei Vareler Grundschulen stehen wieder als Teilnehmer bereit, die Oberschule Arngaster Straße hat ihr Interesse bekundet. Für die bevorstehende Saison hofft Obmann Karth zudem auch auf eine Erweiterung im Erwachsenenbereich: „Vielleicht schaffen wir es ja, auch ein paar Gruppen, zum Beispiel die Feuerwehr oder Firmenteams, für unseren Wettbewerb zu begeistern!“ Für eine weitere Neuerung hat er selbst gesorgt: Nach einer Fortbildung kann er in der neuen Saison Sportabzeichenprüfungen für Menschen mit Behinderung abnehmen. Diese Übungen und Prüfungen werden mit Beteiligung eines Arztes in einem Programm auf den jeweiligen Sportler/die jeweilige Sportlerin maßgeschneidert und dann durchgeführt. Die neue Saison beginnt im Mai. Die Abnahmezeiten sind jeweils am Donnerstag von 18 – 20 Uhr sowie einmal pro Monat am Sonntag im Stadion. Außerdem hoffen Günther Karth und seine Mitstreiter, dass bis zum Beginn der 60. VTB-Saison für Sportabzeichen endlich die „Sanierung“ der maroden und verletzungsträchtigen Hochsprunganlage, die man so niemandem mehr mit gutem Gewissen zumuten kann, endlich durchgeführt wird.
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