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Freitag, 10 August 2018 11:48

„Montreux des Nordens“ begeistert die Fans

geschrieben von Michael Tietz
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Zu späterer Stunde konzentrierte sich das Geschehen beim Watt en Schlick-Fest zunehmend vor der großen Bühne und im Zelt. Mehr als 60 Programmpunkte gab es zu erleben.  Zu späterer Stunde konzentrierte sich das Geschehen beim Watt en Schlick-Fest zunehmend vor der großen Bühne und im Zelt. Mehr als 60 Programmpunkte gab es zu erleben. Foto: Michael Tietz
Watt en Schlick-Fest: Das Wetter meinte es diesmal besonders gut mit dem Festival. Für die Polizei gab es nichts zu tun.

Dangast.
War das ein Fest: Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen, die zu einer spontanen Abkühlung im Jadebusen verleiteten, fand am Wochenende in Dangast das fünfte Watt en Schlick-Festival statt: Mehr als 60 Programmpunkte auf der großen Strandbühne, im Zirkuszelt, auf dem Floß und der Palette wurden am Strand unterhalb des berühmten Kurhauses geboten. Und die Besucher kamen in Scharen: In der Spitze mehr als 6.000 Menschen strömten auf das Gelände zwischen Kurhausmauer und Hafenkante, genossen das fulminante Kulturangebot und ein Bilderbuch-Sommerwochenende am Strand. Einzig die Sorge, ob denn die Sonnencreme wohl reicht, dürfte die Wattenschlicker in diesem Jahr umgetrieben haben.

Nicht wenige schwärmten gar vom schönsten Fest aller Zeiten, und auch Festivalleiter Till Krägeloh zeigte sich außerordentlich zufrieden. Via Face­book bedankte er sich am Mittwoch noch einmal ausdrücklich – „bei allen, die dieses Fest immer wieder so engagiert unterstützen und es zu dem machen, was es ist.“ Einmal mehr sei es gelungen, etwas ganz Besonderes auf die Beine zu stellen, so Krägeloh: „Wir haben eine Zeit lang am Kurhaus Strand eine Utopie erlebt – ein friedliches Fest für alle Generationen. Das zu realisieren, ist nur möglich, weil alle, die am Fest mitarbeiten, sich mit ihrer ganzen Leidenschaft für diese Vision begeistern und einsetzen.“ Rund 150 Freiwillige waren vor, während und nach dem Festival im Einsatz, nicht wenige opferten ihren Sommerurlaub, um bei Aufbau und Organisation dabei sein zu können.
Von Seiten der Polizei kam ebenfalls nur Lob: Es gab für die beim Festival eingesetzten Beamten schlicht nichts zu tun. Man habe einen „absolut reibungslosen und störungsfreien Veranstaltungsverlauf“ registriert, so Rainer Schönborn, Leiter des Vareler Kommissariats. Das sei abgesehen von der tollen und friedlichen Stimmung der Besucher insbesondere auf das gute Konzept des Veranstalters zurückzuführen.



Deutsche Meisterin 2018 im Schlickrutschen wurde am Sonntag Johanna Kallusky, bei den Männern holte erneut Lokalmatador „Der Friese“ alias Daniel Tapken den Titel. Foto: Michael Tietz

Für die fünfte Auflage des Festivals hatten Till Krägeloh und sein Team wieder eine Schippe draufgelegt. Der Festivalchef wies schon im Vorfeld nicht ohne Stolz auf die internationale Besetzung hin, zweifellos eine spannende Mischung: Krägeloh nennt sein Fest selbst gern „Montreux des Nordens“. Auf den Bühnen waren in diesem Jahr unter anderem dabei die Singer-Songwriterin Kat Frankie, Pianist Martin Kohlstedt, die australischen Parcels, Isolation Berlin, BSMG mit dem Rapper Megaloh, Gisbert zu Knyphausen, Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi, der Schriftsteller Selim Özdogan oder die israelische Musiker Noga Erez. Erst kurzfristig angekündigt worden war der Auftritt der plattdeutschen Rapper „De fofftich Pens“ – es wird einer der letzten gewesen sein, denn die Formation löst sich zum Jahresende auf.
Headliner am Samstag war das international agierende Groove-Kollektiv Fat Freddy’s Drop aus Neuseeland und am Sonntag setzte die deutsche Indie-Rockband Tocotronic auf der großen Bühne den Schlusspunkt. Nicht zu vergessen die Deutschen Meisterschaft im Schlickrutschen – Niedrigwasser lag günstig am Sonntagmittag, viele Zuschauer wohnten dem matschigen und kräftezehrenden Spektakel bei.

Seine Fans gleich mit mehreren Auftritten begeistert hat auch Flowin Immo aus Bremen (Foto), Stammgast auf der Watt en Schlick-Palette. Er läutete am Sonntagabend mit einer improvisierten Liebeserklärung an Dangast und an das Fest („eine polierte Perle“) das Finale ein. Auf seine Frage „Wer von euch kommt nächstes Jahr wieder?“ blieb im Publikum nicht ein einziger Arm unten.
Die Fans sind also überzeugt, das belegt schon der Ansturm auf die Karten für das nächste Jahr: Der Vorverkauf hat am Montag begonnen, die limitierten Earlybird-Tickets waren quasi im Handumdrehen ausverkauft. Und das, obwohl noch gar nicht bekannt ist, wer im nächsten Jahr auftreten wird. Nächster Watt en Schlick-Termin ist das Wochenende vom 2. bis zum 4. August 2019.
Infos und Tickets unter: www.wattenschlick.de (tz)
Gelesen 180 mal Letzte Änderung am Freitag, 10 August 2018 12:17
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