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Freitag, 23 November 2018 11:57

Herz und Empathie sind entscheidend

geschrieben von Dana Ehlert
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Annelie Gramberg (4. v. r.) freut sich mit ihren Kursteilnehmern über die gemeinsame lehrreiche Zeit. Annelie Gramberg (4. v. r.) freut sich mit ihren Kursteilnehmern über die gemeinsame lehrreiche Zeit. Foto: Dana Ehlert
Kursabschluss „Betreuen und Begleiten“

Varel.
Es werde Herz und Empathie benötigt, um in der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen tätig zu sein – darüber sind sich alle Teilnehmer des zertifizierten Kurses „Betreuen und Begleiten“ des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Varel einig. Seit Anfang 2017 gibt es eine neue Pflegereform. Laut dieser Reform hat jeder Mensch, der mindestens den Pflegegrad eins zugeschrieben bekommt, das Anrecht auf Betreuung. In der Pflege ist nur wenig Zeit für den einzelnen Hilfebedürftigen. Dies sei laut Anneli Gramberg, Ausbilderin beim DRK, in der Betreuung anders. Betreuung heißt, sich Zeit für den Menschen zu nehmen. Gemeinsame Besuche des Wochenmarkts oder der Kirche gehören ebenso dazu, wie beispielsweise gemeinsam zu kochen. Es geht um Wertschätzung für die älteren Menschen, die viel für die Gesellschaft getan haben“, sagt eine Teilnehmerin. Ein Beruf in der Pflege ist schwer. Die erfolgreiche Teilnahme dieses Kurses helfe dabei fachgerechter zu arbeiten, so die Teilnehmer.
Der Kurs des DRK setzt sich aus einem dreimonatigen und dreiteiligen Modul zusammen. Vorkenntnisse werden für die Teilnahme nicht vorausgesetzt. Das breit aufgestellte Ausbildungsteam des DRK besteht aus Anneli Gramberg (Altenpflegerin), Kerstin Wiese (Berufspädagogin in der Pflege), Holger Dewald (Rechtsanwalt und Notar), Frank Lauxtermann (Intensivpfleger) und Silvia Sonnenhoff (Altenpflegerin).

Der erste Teil besteht aus 100 Unterrichtseinheiten. Die Teilnehmer erhalten ein inhaltlich umfangreiches Wissen über diverse Krankheitsbilder, wie Rheuma, Gicht oder Schlaganfälle. Außerdem erlangen sie unter anderem fundierte Kenntnisse über Sterbebegleitung sowie der Rechtskunde. Die Theorie wird dabei mit vielen Beispielen aus der Praxis erklärt. Daran angeschlossen ist ein Praxisteil, der aus einem begleiteten Praktikum besteht. „Als ich dort angekommen bin, wusste ich, warum ich so viel gelernt habe“, teilt eine der Teilnehmerinnen mit. Der dritte Teil des Kurses ist ein erweiterter theoretischer Teil, in welchem das bereits erlernte Wissen vertieft wird und weitere Lerninhalte vermittelt werden. Abgeschlossen wird der Kurs mit einem schriftlichen Test.
„Der Bedarf an guten Fachkräften ist da“, so Anneli Gramberg. Die Absolventen des Kurses können sowohl in der Tagespflege, bei ambulanten Diensten oder in Wohnheimen arbeiten. Zudem besteht die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen.
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