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Dienstag, 04 Dezember 2018 15:08

Riesenkran bringt Reaktorbehälter in Position

geschrieben von Michael Tietz
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Sicher am Haken: der letzte von insgesamt drei neuen Edelstahlbehältern wird an seine Position gebracht. Sicher am Haken: der letzte von insgesamt drei neuen Edelstahlbehältern wird an seine Position gebracht. Foto: Michael Tietz
Bei der Papier- und Kartonfabrik hat die Modernisierung und Erweiterung der Prozesswasserbehandlungsanlage begonnen.

Varel.
Gleich mehrere Autokrane ragten am Dienstagmorgen über dem Gelände der Papier- und Kartonfabrik in den blauen Himmel: Es herrschten optimale Bedingungen für den Aufbau der drei riesigen Edelstahlbehälter, die bereits vor elf Monaten angeliefert worden waren und seither gleich neben der Baustelle auf dem Fabrikgelände auf ihren Einsatz warteten.
Es handelt sich bei den Tanks um die drei größten Bauteile für die neue Prozesswasseraufbereitungsanlage der Papier- und Kartonfabrik, zwei Reaktorbehälter für die anaerobe Wasseraufbereitung und ein sogenanntes Standrohr. Der Transport der Behälter hatte bereits Anfang Januar für viel Aufsehen gesorgt: Die drei Edelstahltanks, je 33 Meter hoch, fast sieben Meter im Durchmesser und jeweils etwa 34 Tonnen schwer, waren auf dem Seeweg nach Varel gekommen und schließlich auf Schwertransportaufliegern des nachts zur Kartonfabrik gerollt. Der Aufbau ließ noch auf sich warten, auch weil erst ein umfassendes Genehmigungsverfahren abgeschlossen werden musste.


Nun aber konnte der Aufbau beginnen. Am Montag wurde dafür zunächst ein 500-Tonnen-Autokran in Position gebracht, der am Dienstagmorgen im Zusammenspiel mit zwei weiteren Kranen die Behälter jeweils innerhalb von Minuten an der richtigen Position einschweben ließ. Dabei war Präzision gefragt, denn im Fundament waren bereits Gewindestangen eingebracht, auf die die Tanks passgenau eingesetzt werden mussten. Die Arbeiten verliefen reibungslos und schneller als erwartet, wie Jens Finke, Leiter der Prozesswasserbehandlung in der PKV, schließlich zufrieden feststellte. Schon um 11 Uhr standen alle drei Behälter aufrecht am vorgesehenen Platz. Für den Aufbau zeichnete ein Team des Tankherstellers aus den Niederlanden verantwortlich, das im Januar auch die Anlieferung organisiert hatte.
Die neuen Reaktoren gehören zur ersten von drei Erweiterungsetappen der Prozesswasserbehandlungsanlage in den kommenden zwei Jahren. In dem System wird das Wasser gereinigt, das bei der Papier- und Kartonproduktion zum Einsatz kommt, das sind bis zu 325 Kubikmeter in der Stunde. Die Modernisierung und Erweiterung der fabrikeigenen Abwasserbehandlungsanlage soll die anlagenbezogenen Lärm- und Geruchsemissionen reduzieren und zudem auch künftig gewährleisten, dass die Einleitgrenzen für das biologisch gereinigte Abwasser eingehalten werden, das schließlich in den Jadebusen eingeleitet wird.
Nicht nur die Anlage selbst wird neu aufgebaut, auch das zugehörige Betriebsgebäude. Im August waren dafür mit Einbau von Rammpfählen bereits Vorbereitungen getroffen worden. Nach Auskunft von Jens Finke erfolgen in den kommenden Wochen Ein- und Anbauten an den Reaktorbehältern, etwa von Gasabscheidern und Treppen. Im April erfolgen Verschluss und Dichtigkeitsprüfung, in Betrieb gehen soll die neu aufgebaute Anlage zum Ende des zweiten Quartals 2019.

Gelesen 194 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 05 Dezember 2018 11:50

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