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Montag, 10 Dezember 2018 09:26

Frau in Sehestedt von Hochwasser überrascht

geschrieben von Redaktion
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Helfer der DLRG brachten die vom Wasser eingeschlossene Frau sicher an Land. Helfer der DLRG brachten die vom Wasser eingeschlossene Frau sicher an Land. Foto: DLRG Butjadingen

Polizeimeldungen vom Wochenende: Hakenkreuzschmierereien und Unfall in Varel.

Varel/Jade. Die Vareler Polizei hatte es am vergangenen Wochenende unter anderem mit einem Randalierer in der Post zu tun: Eine "verhaltensauffällige männliche Person" hat am Freitagnachmittag die zu dieser Zeit stark frequentierte Postfiliale in der Innenstadt betreten. Der Mann habe sich dann am Inventar vergriffen und mit Gegenständen nach Mitarbeitern geworfen, heißt es in der Polizeimeldung. Verletzt wurde dabei aber niemand. Einsatzkräfte der Polizei führten den Mann schließlich aus der Filiale. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Körperverletzung eingeleitet.

Bei dem Zusammenstoß stürzte ein Fahrzeug auf der Kreuzung um. Foto: Polizei Varel


Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Freitagabend auf der Rathaus-Kreuzung in Varel: Kurz vor Mitternacht wollen eine 52-jährige Taxifahrerin aus der Windallee kommend die B 437 überqueren und übersah dabei offenbar den von rechts kommenden Opel eines 57-jährigen Varelers. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem das Taxi umgestoßen wurde und auf der Fahrerseite zum Liegen kam. Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Zusammenprall nach Angaben der Polizei leicht verletzt. Die aus Friedeburg stammende Taxifahrerin wurde dennoch vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Glück hatte am Sonntagnachmittag eine 73-jährige Frau aus der Gemeinde Jade: Sie war mit ihrem Hund zu einem Spaziergang am Strandbad Sehestedt aufgebrochen und dabei vom hoch auflaufenden Wasser überrascht worden. Gegen 14 Uhr wurde der Leitstelle in Oldenburg von aufmerksamen Zeugen gemeldet, dass sich ein Auto auf dem Strandgelände in Sehestedt befinde, die Fahrzeuginsassen habe durch Hupen und Lichtzeichen auf sich aufmerksam gemacht. Das Hochwasser war zu der Zeit wegen des starken Nordwestwindes bereits über die Ufer getreten und hatte die Zufahrt vom Deich zum Strandbadgelände überflutet. Für die Frau war eine Rückkehr aus dem Gefahrenbereich nicht mehr möglich. Umgehend wurden Einsatzkräfte alarmiert, darunter die Feuerwehren aus Schweiburg und Reitland sowie die DLRG-Ortsgruppe Butjadingen, die mit zehn Helfern nach Sehestedt kam und das Rettungsboot "Butje" zu Wasser ließ. Rettungsschwimmer in Neoprenanzügen zogen das Boot zu der eingeschlossenen Frau und brachten sie und ihren Hund ans Deichufer. Die 73-Jährige erlitt nach Angaben der Helfer eine leichte Unterkühlung und wurde mit einem Rettungswagen für einen vorsorglichen Check ins Krankenhaus nach Nordenham gebracht. Der Hund wurde an Familienangehörige übergeben. Laut Auskunft der Einsatzkräfte vor Ort habe aber zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr für die Dame bestanden. Der Höchstpunkt des Hochwasser war zum Zeitpunkt bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits überschritten.

Bereits in der Nacht von Freitag zu Samstag haben bislang unbekannte Täter mehrere Gebäudefassaden und Fensterscheiben in der Vareler Innenstadt mit goldener Sprühfarbe beschmiert. Unter anderem wurden dabei verfassungswidrige Kennzeichnungen aufgebracht, an einem Imbiss etwa wurde ein Hakenkreuz auf eine Scheibe gesprüht. Nach Auskunft von Polizeisprecherin Andrea Papenroth waren bis zum Montag insgesamt fünf Schmierereien an verschiedenen Gebäuden aktenkundig, verteilt über mehrere Straßen in der Innenstadt. Drei dieser Taten wurden an das Fachkommissariat Staatsschutz in Wilhelmshaven gemeldet, da es sich bei den Motiven um verfassungsfeindliche Symbole handelt. "Wir nehmen diese Vorfälle sehr ernst", betonte Andrea Papenroth, "und hoffen nun auf etwaige Aussagen von Zeugen." Nach einer ersten Einschätzung handele es sich aber wohl nicht um eine gezielte Tat mit fremdenfeindlichem Hintergrund, sondern eher um das Werk einer Gruppe, die offenbar ziellos durch die Stadt gezogen sei. Dennoch: "Sobald verfassungsfeindliche Symbole oder Hetzparolen im Spiel sind, haben derartige Sachbeschädigungen gleich eine ganz andere Dimension", so die Sprecherin der Polizeiinspektion Friesland-Wilhelmshaven. Nach derzeitigem Stand gebe indes keine Hinweis auf eine organisierte rechte Szene im Raum Varel.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Etwaige Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise der Polizei in Varel unter 04451-9230 mitzuteilen.
Gelesen 822 mal Letzte Änderung am Montag, 10 Dezember 2018 15:27

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