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Freitag, 11 Januar 2019 11:00

Ziergeflügelzüchter präsentieren Volierenschau

geschrieben von Manfred Pfeifer
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In aufwändig und naturnah gestalteten Volieren und Gehegen präsentiert der Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein Varel an diesem Wochenende in der Weberei seine Vogelschau, das Foto zeigt Brand- und Rostgänse sowie Mandarin- und Brautenten. In aufwändig und naturnah gestalteten Volieren und Gehegen präsentiert der Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein Varel an diesem Wochenende in der Weberei seine Vogelschau, das Foto zeigt Brand- und Rostgänse sowie Mandarin- und Brautenten.
19. Ausstellung in der Weberei vom 11. bis 13. Januar

Varel.
Zum 19. Mal präsentiert der Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein Varel und umzu an diesem Wochenende in der Alten Weberei in Varel seine Volierenschau, die einzige Ziergeflügelschau dieser Art in der Region zwischen Weser und Ems, die die Präsentationsform mit naturnah gestalteten Gehegen und Volieren anwendet. Die Besucher dürfen sich auf eine große Artenvielfalt freuen. Zu sehen sein wird ausschließlich Rasse- und Ziergeflügel in Zuchtstämmen und Paaren, wie zum Beispiel Fasane, Rebhühner oder Wachteln, sowie Ziertauben und Wasserziergeflügel. Die öffentliche Ausstellung beginnt am Freitag, 11. Januar um 17 Uhr. Die offizielle Eröffnung erfolgt am Freitag durch den Schirmherren der Veranstaltung, Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner.
Der Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein (RZGZV) Varel und umzu gehört zu den ältesten Vereinen der Stadt Varel. Im Jahr 1876 erfolgte die Gründung unter dem Namen „Verein für Geflügelzucht und Vogelschutz Varel”. Ideengeber war der Wirt des Kaffeehauses Varel, Carl Dörrier, der den Verein zusammen mit dem Amtsgerichtsdirektor Claußen, Stadtdirektor Dr. Klävemann und Amtseinnehmer Sepebude aus der Taufe hob. Bereits 1880 konnte der junge Verein in Behrmanns Kaffee, dem heutigen Tivoli, eine Schau präsentieren, die, dank der „Medienkampagne“ des Vareler Buchhändlers Carl Block, der mit Anzeigen in vielen überregionalen Gazetten erfolgreich die Werbetrommel rührte, auch jenseits der Grenzen Deutschlands hohe Aufmerksamkeit erzielte. Ein extra eingesetzter Sonderzug von Bremen nach Varel ermöglichte vielen Interessenten aus Norddeutschland den Besuch dieser Ausstellung, deren Erfolg sich nachhaltig auf die Mitgliederentwicklung des Vereins auswirkte. Bis zum ersten Weltkrieg entwickelte sich ein lebendiger Verein, der sich mit vielen Zuchterfolgen einen guten Namen machte. Nach der kriegsbedingten Pause nahm der Verein seine Tätigkeiten wieder auf und zeigte schon bald alte Stärken mit regelmäßigen Zuchtschauen, bevor er im Rahmen der Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten zu einem Verein ohne das bekannte Eigenleben mutierte. 1947 wurde der Verein im Hotel Ebole, dem neuen Vereinslokal, reanimiert und bereits ein Jahr später gab es die erste Ausstellung mit 250 verschiedenen Vogelarten.
In der Folgezeit erlebten die Geflügelzüchter eine Vereinsgeschichte mit allen Höhen und Tiefen, die Vereine im Laufe ihrer Geschichte nun einmal so durchlaufen. Wie zum Beispiel die Krise in den 70er Jahren, als die Mitgliederzahl dramatisch sank und der Verein vor dem Aus stand. Doch erneut erwies sich der Verein als „Stehaufmännchen” und pustete wieder Leben ins Vereinsgeschehen. 1976 feierten die Züchter das 100-jährige Bestehen, 1986 erfolgte der Umzug in das neue Vereinsheim in der Weberei, und im Jahr 1997 legten sie mit der Ausrichtung der 1. Volierenschau im Kreisverband Oldenburg-Nord ein sichtbares Zeichen gewachsener Stärke vor. Die Mitgliederzahlen des frühen 20. Jahrhunderts, als der Verein zum Beispiel 1910 sagenhafte 183 Mitglieder besaß, wurden zwar nicht wieder erreicht, doch mittlerweile sind sie, nicht zuletzt dank einer lebhaften Jugendgruppe, schon seit fast 20 Jahren stabil im Bereich knapp unter der Zahl 100.

Am kommenden Wochenende steigt die 19. Volierenschau des RZGZV Varel und umzu in der Alten Weberei in Varel. Öffnungszeiten sind am Freitag, 11. Januar, von 17 bis 21 Uhr, am Samstag, 12. Januar, von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag, 13. Januar, von 9 bis 16 Uhr. Ein Besuch der Ausstellung dürfte sich allemal lohnen, nicht nur wegen der Tiere und der spektakulären Präsentationsform, sondern auch wegen der Cafeteria mit ihrem gut sortierten Angebot an Imbissen, Kuchen und Erfrischungen.
Gelesen 461 mal Letzte Änderung am Freitag, 11 Januar 2019 11:06

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