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Freitag, 11 Januar 2019 11:32

Vieles lässt sich eben doch noch reparieren

geschrieben von Anke Kück
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Die Aktiven des Reparaturcafés hatten am vergangenen Montag nicht nur alle Hände voll zu tun, sie konnten außerdem drei gemeinnützige Institutionen mit jeweils 200 Euro unterstützen. Die Aktiven des Reparaturcafés hatten am vergangenen Montag nicht nur alle Hände voll zu tun, sie konnten außerdem drei gemeinnützige Institutionen mit jeweils 200 Euro unterstützen. Foto: Anke Kück
Reparaturcafé: Neue Chance für defekte Geräte - Spenden an Tafel, Hospiz und Förderverein für Menschen mit Behinderungen

Varel.
Es war wieder einmal eng und fast alle „Warte“-Stühle belegt: Beim ersten Treffen des Reparaturcafés im neuen Jahr kamen nicht nur Kunden, sondern auch Vertreter gemeinnütziger Institutionen in die Weberei.
Mitbegründerin Hildegard Korell freute sich nun, jeweils 200 Euro an die Vareler Tafel, das Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ und den Verein zur Förderung von Menschen mit Behinderungen übergeben zu können: „Für unsere Dienste nehmen wir kein Geld, aber es gibt die Möglichkeit zu spenden. Von diesen Beträgen kaufen wir Werkzeug oder Materialien und es bleibt auch immer noch etwas übrig. Das geben wir heute gerne als Spende weiter.“ Die Vereinsvertreter dankten sehr herzlich für die willkommene Unterstützung.

Viele Menschen fanden auch im vergangenen Jahr den Weg ins Reparaturcafé und so blieb etlichen Geräten das Schicksal der Entsorgung zunächst erspart. Seit zwei Jahren gibt es dieses kostenlose Angebot in Varel. Elektrogeräte, Computer, Fahrräder, Textilien, Uhren und viele andere Dinge werden hier wieder funktionsfähig gemacht.
Es sei einfach ärgerlich, dass so viele Sachen weggeschmissen werden, obwohl sie doch noch zu reparieren sind, sagen die Aktiven. Die Kunden kommen inzwischen längst nicht nur aus Varel, sondern auch aus den umliegenden Orten. Das Schöne sei, dass man sehr viele positive Rückmeldungen und auch schon mal leuchtende Augen zu sehen bekomme, wenn das Lieblingsstück wieder funktionstüchtig gemacht werden kann. Auch wenn ein Gerät mal nicht mehr zu retten ist, sind doch oft noch Teile funktionsfähig, die an anderer Stelle gebraucht werden und so entsteht aus zwei kaputten Geräten manchmal wieder ein funktionsfähiges.

Dankbar ist das Team, dass die Räume in der Weberei kostenfrei genutzt werden können. Während der Wartezeit gibt es die Möglichkeit bei einem Kaffee oder Tee ins Gespräch zu kommen. Mitbegründerin Hildegard Korell: „Auch das macht Spaß und die Menschen sind während der Wartezeit wirklich sehr geduldig.“ An jedem ersten Montag im Monat kann man von 16 bis 19 Uhr im Reparaturcafé in der Weberei kostenlos seine Schätze reparieren lassen.
Die Termine für das Jahr 2019 sind: 4. Februar, 4. März, 1. April, 6. Mai, 3. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September, 7. Oktober, 4. November und 2. Dezember.
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