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Donnerstag, 21 Februar 2019 10:45

mission:lebenshaus gGmbH: Über12.000 Stunden ehrenamtliches Engagement in vier Hospizen

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„In unseren Hospizen hat Zeit eine ganz besondere Bedeutung: Viele unserer Gäste haben nur noch wenig Zeit“, das betonte Geschäftsführung Irene Müller in ihrer Begrüßungsrede zum 2. Jahresempfang der mission:lebenshaus gGmbH am vergangenen Donnerstag im Kreisdienstleistungszentrum.

Die Achtsamkeit bewahren

„Gemeinsam möchte mein Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen ihnen eine besondere Zeit schenken. Es geht darum die Achtsamkeit zu bewahren und die eigene Würde nicht zu verlieren.“ Die Ehrenamtlichen der mission:lebenshaus gGmbH haben sich im vergangenen Jahr mit stolzen 12.000 Stunden für die Hospize freiwillig engagiert.
Rund 170 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Kirche und den eigenen Reihen zeigten sich beeindruckt von dem, was in den inzwischen vier Hospizen der mission.lebenshaus gGmbH im vergangenen Jahr erneut geleistet wurde. Im Rahmen ihrer Begrüßung blickte Irene Müller auch auf die Eröffnung des Hospizes am Wattenmeer im benachbarten Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ zurück. Sehr froh sei sie darüber, dass ein Team aus zehn Palliativmedizinern der Region die Gäste im Haus und ihre Zugehörigen sehr engagiert versorge.
Organisiert wurden außerdem ein sehr gut besuchter Hospiz- und Palliativtag in Jever sowie zahlreiche Feste und Veranstaltungen in den einzelnen Häusern. Insgesamt haben die drei Erwachsenenhospize der mission:lebenshaus gGmbH im vergangenen Jahr 301 unheilbar erkrankte Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet, im Kinder- und Jugendhospiz waren 171 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu Gast.

Eine Geschwisterinsel

Darüber hinaus stellte Irene Müller die Geschwisterinsel vor, die aktuell auf dem Gelände des Kinder- und Jugendhospizes gebaut und voraussichtlich im August eröffnet wird: „Die Brüder und Schwestern der betroffenen jungen Menschen sollen hier einen Ort haben, an dem sie ihren ganz unterschiedlichen Gefühlen Ausdruck verleihen können.“ Zu den Festrednern gehörten Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und Sven Ambrosy, Landrat im Landkreis Friesland. Sie erinnerten an die Einweihung des Hauses der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ im Sommer des Jahres. Wagner betonte, dass kaum ein anderes Haus sich in Varel und der Region so schnell etabliert habe: „Es ist eindrucksvoll, wie sich hier ambulante und stationäre Versorgung unter einem Dach und ‚mitten im Leben‘ vereinen. Die Betroffenen und ihre Angehörigen finden hier einen Ankerplatz für die letzte Lebenszeit.“
Sven Ambrosy war sicher: „Unsere Gesellschaft hat dieses Haus an diesem Platz gebraucht. Sie alle hier leisten eine unglaublich wichtige gesellschaftliche Arbeit für uns alle. Überraschungsgast des Abends war Bestsellerautor und Kinderhospiz-Botschafter David Safier. In einem bewegenden Statement erläuterte er seine Motivation für sein Engagement für das Haus in Wilhelmshaven, das in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag feiert. Außerdem begrüßte Irene Müller Mark Castens vom Verein Lebenswunsch e. V., der die mission:lebenshaus gGmbH bei zahlreichen Wunscherfüllungen unterstützt. Für die temperamentvolle und lautstarke Unterhaltung der Besucher sorgte die Samba-Percussion Band „Sambarracuda“. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Manfred Eckhoff. Die Besucher nutzten im Anschluss des offiziellen Programms die Gelegenheit, sich in stimmungsvoller Atmosphäre auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die mission:lebenshaus gGmbH betreibt als gemeinnützige, diakonische Gesellschaft seit 2010 vier stationäre Hospize: das Friedel-Orth-Hospiz in Jever, das Laurentius Hospiz in Falkenburg / Ganderkesee, das Hospiz am Wattenmeer in Varel und das Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich in Wilhelmshaven. Gemeinsam mit der Stadt Varel und der Hospizbewegung Varel e.V. ist sie Gesellschafter des Hauses der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ und engagiert sich für die Hospizbildung. Insgesamt werden 125 Mitarbeiter beschäftigt und im nächsten Jahr kann das zehnjährige Jubiläum gefeiert werden. (ak)
Irene Müller (vorne) könnte über 170 Gäste zum Jahresempfang der mission:lebenshaus gGmbH begrüßen
Gelesen 407 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 21 Februar 2019 10:58

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