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Freitag, 05 Juli 2019 12:30

Zuerst Radweg, dann Parkplatz und Kraftwerk

geschrieben von Michael Tietz
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An der Dangaster Straße zwischen dem PKV-Werkstor und der Abzweigung zum Bahnübergang werden neue Nebenanlagen gebaut. Rechts neben dem Bildausschnitt werden im Anschluss neue Parkplätze für die Fabrikmitarbeiter geschaffen. An der Dangaster Straße zwischen dem PKV-Werkstor und der Abzweigung zum Bahnübergang werden neue Nebenanlagen gebaut. Rechts neben dem Bildausschnitt werden im Anschluss neue Parkplätze für die Fabrikmitarbeiter geschaffen. Foto: M. Tietz
Bauarbeiten an Dangaster Straße: Kartonfabrik muss für Betriebserweiterung Parkplätze auslagern

Varel.
An der Dangaster Straße bei der Papier- und Kartonfabrik haben die Bauarbeiten für einen neuen Geh- und Radweg auf beiden Seiten der Fahrbahn begonnen. Die neuen Nebenanlagen werden gebaut, weil nördlich der Straße ein neuer Parkplatz eingerichtet wird und die bisherige Wegeführung über das Privatgrundstück zum Bahnübergang Dangaster Straße künftig nicht mehr genutzt werden kann.

Die Papier- und Kartonfabrik (PKV) muss Parkplätze für Beschäftigte, die bislang auf dem Werksgelände eingerichtet sind, auslagern, weil auf dem Gelände im nächsten Jahr ein zusätzliches Kraftwerksgebäude entstehen soll. Das Unternehmen will das bestehende Kraftwerk modernisieren und damit die Kraft-Wärme-Kopplung weiter ausbauen. Nach Mitteilung von PKV-Sprecher Sönke Klug sollen zwei alte Dampfturbinen durch neue, effizientere Anlagen ersetzt werden. Dafür muss das Kraftwerksgebäude in Richtung Dangaster Straße erweitert werden. Die zusätzliche Halle wird etwa 22 mal 43 Meter lang bei einer Höhe von knapp 16 Metern und einem Schornstein, der 30 Meter in die Höhe ragen wird.
Das Erweiterungsvorhaben war kürzlich im Planungsausschuss des Stadtrats vorgestellt worden. Dabei hatten Ratsmitglieder Sorgen wegen möglicher Schadstoffemissionen geäußert. Olaf Freitag wies darauf hin, dass im Kraftwerk ausschließlich vor Ort erzeugtes Biogas sowie Erdgas als Brennstoff zum Einsatz kommen sollen. Sönke Klug ergänzte für das Unternehmen, dass man die Nutzung regenerativer Energien wie Biogas, Sonnen- und auch Windstrom weiter ausbauen wolle. Es sei keine Abfallverbrennung geplant, auch sei durch das Kraftwerk nicht mit zusätzlichen Geruchsemissionen zu rechnen.

Kritisiert worden war auch, dass die Kartonfabrik für die Kraftwerkserweiterung ein Genehmigungsverfahren gewählt hat, in dem keine öffentliche Auslegung der Planung vorgesehen ist. Das reduziere die Transparenz und schaffe nicht gerade Vertrauen, so der Tenor. Das Unternehmen hatte indes die Anwohner aus der unmittelbaren Umgebung zu einer Informationsveranstaltung in Sachen Schallschutz geladen, bei der auch das Kraftwerksprojekt vorgestellt und die Möglichkeit für Fragen gegeben wurde.
„Eine öffentliche Auslegung der Pläne erfolgt in der Regel dort, wo durch Vorhaben Auswirkungen auf Mensch und Umwelt angenommen werden. Nach Bestätigung durch das Gewerbeaufsichtsamt ist das bei diesem Vorhaben nicht der Fall“, erklärte dazu Unternehmenssprecher Klug. Er wies darauf hin, dass vor Baubeginn die Schallschutzeinrichtungen zwischen Werksgelände und benachbarten Grundstücken weiter ausgebaut werden.
Auf dem Stück zwischen dem Werkstor 2 und der Anbindung an die Hellmut-Barthel-Straße wird beidseitig der Fahrbahn ein 2,50 Meter breiter Geh- und Radweg geschaffen, zunächst auf der Nordseite, um dann mit dem Bau des neuen Parkplatzes beginnen zu können. In Höhe der Zufahrt zum künftigen Parkplatz sowie an der Abzweigung in Richtung Bahnübergang werden neue Querungshilfen eingebaut. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme trägt die Papier- und Kartonfabrik. Bis Jahresende sollen die Nebenanlagen sowie der neue Parkplatz fertig sein.

Auf dem Eckgrundstück zwischen Dangaster Straße und Bahnlinie einschließlich des Teilstücks, auf dem das inzwischen abgebrochene Wohnhaus stand, werden bis zu 200 neue Stellplätze für Autos geschaffen. Die Fläche wird nicht voll versiegelt, sondern mit Rasengittersteinen befestigt. Auf einem rund 1000 Quadratmeter großen Stück wurde eine insektenfreundliche Blumenwiese angelegt.
Gelesen 471 mal Letzte Änderung am Freitag, 05 Juli 2019 12:38

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