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Dienstag, 06 August 2019 09:29

Das war das Watt en Schlick FEST 2019

geschrieben von Michael Tietz
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Das war das Watt en Schlick FEST 2019 Foto: Michael Tietz
Festival am Kurhausstrand erlebte die 6. Auflage - 6.000 Fans genießen vielfältiges Kulturprogramm

Dangast.
Ein kolossales Kulturspektakel direkt am Strand des Jadebusens gab es am vergangenen Wochenende in Dangast zu erleben: Es war die inzwischen sechste Auflage des Watt en Schlick-Fests und wer da nun argwöhnte, dem dreitägigen Festival könne womöglich langsam die Puste ausgehen, der wurde eindrucksvoll eines Besseren belehrt.
Fast 70 Programmpunkte auf der großen Strandbühne, im Zirkuszelt, auf dem Floß und der Palette wurden am Fuße des berühmten Kurhauses geboten. Und die Besucher kamen in Scharen: In der Spitze strömten am Samstag rund 6.000 Menschen auf das Gelände. Es war einmal mehr ein Fest für die ganze Familie – Kinder tollten am Strand und im Schlick umher oder nutzten das Kreativangebot im „Wattlantis“, während sich die Erwachsenen in Tanzpausen auf Liegestühlen und Picknickdecken erholten.

Diese besondere Atmosphäre ist es ohne Frage, die das Watt en Schlick ausmacht. Tanzparty und Strandurlaub gehen hier Hand in Hand, wohl nur in Dangast gibt es einen Festivalplatz, dessen Fläche im Tagesverlauf schrumpft und wieder wächst – als am Nachmittag das Hochwasser bei Nordwestwind recht weit auflief, hieß es zusammenzurücken. Spontan übten sich die Festivalbesucher außerdem im Deichbau, wenngleich mit überschaubarem Erfolg.
Lob und Anerkennung gab es überall zu hören – für das liebevoll zusammengestellte Musik- und Kulturprogramm natürlich, aber auch für die ausgefeilte Organisation, das kulinarische Angebot und eben immer wieder für die friedvolle, freundschaftliche und familiäre Atmosphäre. Einmal mehr lautete dann auch das Fazit der Polizei: Keine Vorkommnisse. Es gab für die beim Festival eingesetzten Beamten schlicht nichts zu tun.

Einen ersten musikalischen Höhepunkt lieferte am späten Freitagabend Max Herre, zeitweise - das war auch für die Veranstalter eine Überraschung - in Begleitung seiner Frau Joy Denalane.


„Es war der Wahnsinn. Ich bin immer noch total geflasht“, bilanzierte am Montag Festivalchef Till Krägeloh. Im vergangenen Jahr habe er bereits angenommen, das Fest sei nach drei Tagen Sommerfest im Sonnenschein nicht mehr zu toppen, „aber irgendwie geht es in jedem Jahr noch wieder ein bisschen weiter rauf“.
Krägeloh nutzte am Sonntagabend vor dem Auftritt von Bilderbuch die Gelegenheit, sich für die vielfältige Unterstützung zu bedanken: „Euer Einsatz macht das alles hier erst möglich“, sagte er in Richtung der auf der Deichtribüne versammelten ehrenamtlichen Helfer. Mehr als 200 „Volunteers“ sind vor, während und nach dem FEST im Einsatz, nicht wenige opfern ihren Sommerurlaub, um bei Aufbau und Organisation dabei sein zu können.

Für das sechste FEST hatten Till Krägeloh und sein Team einmal mehr ein enormes Line-up auf die Beine gestellt, und die zweineinhalb Tage lösten ein, was die Timetable versprach, das Wetter war gleichsam einmal mehr auf der Seite der ausgelassenen Wattenschlicker. Auf den Bühnen waren in diesem Jahr unter anderem dabei die Band Giant Rooks, Sophie Hunger, das Golden Dawn Arkestra, Autor Heinz Strunk und Schauspieler wie Gesamtkunstwerk Lars Eidinger waren dabei, außerdem Rapstars wie Max Herre, Fatoni und Dendemann. Das Zelt zum Kochen brachte unter anderem Ricky Dietz und für Sonntagabend war noch ein bis zum Morgen geheim gehaltener Überraschungsact angekündigt: Die österreichische Band Bilderbuch setzte schließlich den fulminanten Schlusspunkt und sorgte mithin für einen weiteren, für den dritten – das Wortspiel ist hier unumgänglich – Festival-Abend wie aus dem Bilderbuch.
Zum dritten Mal waren die österreichischen Musiker in Dangast dabei, sie hatten ihren Überraschungsgig selbst möglich gemacht. Auch andere Künstler wie Sophie Hunger, Rapper Fatoni oder die Giant Rooks sind begeisterte „Wiederholungstäter“ beim Watt en Schlick FEST. „Ein besseres Lob können wir ja gar nicht bekommen“, so Till Krägeloh.

Moop Mama lieferten am Samstag ein druckvolles Set ab und begeisterten die Fans aller Altersstufen.


Am Sonntag ging es zunächst sportlich weiter beim Schlickrutschen, da gab es prompt eine Überraschung: Seriensieger und Lokalmatador Daniel Tapken wurde geschlagen, neuer Meister wurde Christian Koop, während sich Eva Sievers aus Oldenburg den Titel der Frauen holte.

Das Watt en Schlick FEST 2020 steigt vom 31. Juli bis zum 2. August. Der Vorverkauf hat am Montag begonnen, die limitierten „Früher-Wattwurm-Tickets“ waren wie die Wohnmobilplätze nach 90 Minuten ausverkauft. Ohne, dass auch nur ein einziger Act für das FEST 2020 benannt worden war. Das Watt en Schlick ist längst gleichermaßen zur Marke wie zum Selbstläufer geworden. Infos und Tickets unter: www.wattenschlick.de
Gelesen 391 mal Letzte Änderung am Dienstag, 06 August 2019 11:46

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