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Freitag, 06 Dezember 2019 11:05

Oberschule Obenstrohe bleibt erhalten

geschrieben von Anke Kück
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Die Nachricht, dass ihre Schule erhalten bleibt, wurde von Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften und Mitarbeitern mit großer Freude aufgenommen. Spontan traf sich eine Abordnung der Schüler*innen, die stellvertretend „Danke“ sagen wollten. Der Dank geht an alle Unterstützer, in der Politik und bei den Unterschriftensammlungen, vor allem an Schulelternrat und Förderverein, die sich  in den letzten Wochen für den Erhalt der OBS Obenstrohe eingesetzt haben. Die Nachricht, dass ihre Schule erhalten bleibt, wurde von Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften und Mitarbeitern mit großer Freude aufgenommen. Spontan traf sich eine Abordnung der Schüler*innen, die stellvertretend „Danke“ sagen wollten. Der Dank geht an alle Unterstützer, in der Politik und bei den Unterschriftensammlungen, vor allem an Schulelternrat und Förderverein, die sich in den letzten Wochen für den Erhalt der OBS Obenstrohe eingesetzt haben. Foto: Oberschule
Landkreis gibt Pläne auf. Nun sind Kooperation und gemeinsame Konzepte gefragt.

Varel.
„Der Vorschlag der Verwaltung zur Schließung der Oberschule in Obenstrohe wird zurückgenommen.“ Auf diesen Satz haben Eltern, Lehrer und Schüler sehnsüchtig gewartet. „Die Politik möchte die Schule erhalten und die Kreisverwaltung kommt damit auch den Wünschen von Eltern und Schule nach.“
Der Vorsitzende des Elternrates Marcus Dammann war im Gespräch mit dem Friebo sichtlich bewegt: „Das haben wir kaum zu hoffen gewagt. Ich bin wirklich glücklich und dankbar für die viele Unterstützung.“

In einer Pressekonferenz teilte Frieslands Landrat Sven Ambrosy am Dienstagmittag mit, dass „...ich aufgrund der Eindrücke, die wir in den letzten Wochen wahrgenommen haben, zu dieser Entscheidung gekommen bin.“
Die Demonstrationen, Infoveranstaltungen und sicher nicht zuletzt die Proteste aus der Politik hatten offenbar Wirkung gezeigt. Der Vareler Stadtrat hatte in seiner letzten Sitzung mit großer Mehrheit einen Resolution verabschiedet, in der der Erhalt der Oberschule Varel gefordert wurde.
Jürgen Bruns, Vorsitzender er Vareler SPD-Fraktion, zeigte sich erleichtert: „Wir brauchen mehr Zeit um in Ruhe neue Konzepte zu entwickeln und nach Lösungen zu suchen. Hier hat sich gezeigt, dass die Politik entscheidende Akzente setzen konnte.“ Dankbar sei er insbesondere Schülern, Eltern und Lehrern, die ein enormes Engagement gezeigt hätten.
Auch Karl-Heinz Funke (Zukunft Varel) gratulierte ihnen herzlich: „Ihr ebenso sachkundiger wie leidenschaftlicher Einsatz hat dazu geführt, dass eine aus dem Boden gestampfte bürgerferne Entscheidung vom Tisch kam und die Vernunft letztlich obsiegte.“
Für die Zukunft der Schule braucht es aber mehr als die aktuelle Entscheidung, wie Ambrosy sagte: „Wichtig ist, dass wir beide Oberschulen in Varel dreizügig halten, eine Lösung zu Lasten einer anderen Schule ist für uns keine Lösung (Anm. der Redaktion: gemeint ist eine Veränderung der Schuleinzugsbereiche, wie zum Beispiel für Büppel. Diese Kinder würden dann der Oberschule in Varel fehlen). Schulleitung und Schulvorstand haben betont, offen für Kooperationen zu sein. Wir wollen uns dem nicht verschließen und bitten alle Verantwortlichen sich nun auf diesen Weg zu machen.“

„Es muss sich etwas ändern“
Er wies eindringlich darauf hin, dass die Schülerzahlen unverändert seien: „Wenn man nicht will, dass die Schule ausläuft muss sich etwas ändern. Andernfalls muss man damit rechnen, dass die Diskussion in einigen Jahren wieder von Neuem beginnt. Uns war es wichtig Ruhe in das Thema zu bringen und nun ein konstruktives Arbeiten zu ermöglichen. Unsere herzliche Bitte an Schulleitung und Schulvorstand: Machen Sie sich auf den Weg und werben sie für die Oberschule.“ Im Haushaltsentwurf der Kreisverwaltung sind für das kommende Jahr 500 000 Euro für Planungskosten und die Sanierung des Schulstandorts Obenstrohe eingeplant, so Ambrosy in der Pressekonferenz. 2021 könnten die Sanierungsarbeiten bereits beginnen, vorausgesetzt, bis dahin gebe es ein trag- und genehmigungsfähiges Konzept für die Oberschule.

Für die Heinz-Neukäter-Schule, die im ersten Verwaltungsvorschlag auf dem Gelände der Oberschule als Neubau errichtet werden sollte, wird nun nach einem Standort im südlichen Friesland gesucht. Genannt wird hier auch das Gelände an der Arngaster Straße, allerdings müsste hier zunächst Baurecht geschaffen werden. Die für die Planung nötigen Mittel stehen ebenfalls im Kreishaushalt zur Verfügung.
Gelesen 215 mal Letzte Änderung am Freitag, 06 Dezember 2019 11:10

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