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Samstag, 21 März 2020 17:23

Corona-Virus: Vier Patienten im Krankenhaus Sanderbusch

geschrieben von Redaktion
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Symbolfoto Symbolfoto Abb.: pixabay.com/ Tumisu
+++ Update Dienstag, 31. März: +++
Der Landkreis Friesland teilte am Dienstagabend mit, dass fünf weitere Corona-Infektionen erfasst worden sind. Zuletzt waren zehn Fälle gemeldet. Die neuen Fälle waren am Montag und am Dienstag bestätigt worden.
Eine Person wurde als Drittkontakt ermittelt und befindet sich in der eigenen Wohnung in Quarantäne. Die weiteren vier Betroffenen befinden sich im Krankenhaus Sanderbusch, zwei der Patienten sind vom Vareler St. Johannes-Hospital dorthin verlegt worden. Eine Person ist Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet und hat sich nach der Rückkehr nur in der eigenen Wohnung aufgehalten. Bei einer weiteren Person ist nach Auskunft des Landkreises noch nicht geklärt, wo die Ansteckung erfolgt ist. Aktuell wird das nähere Umfeld der Person auf das Virus getestet, um die Infektionskette nachvollziehen zu können.
Bereits vor Ankunft im Krankenhaus bestand bei beiden Personen Verdacht auf das Coronavirus, das Krankenhaus war somit entsprechend vorbereitet und die Patienten sind jeweils ohne Kontakt zu anderen Patienten isoliert aufgenommen worden und im separaten Gebäude untergebracht. Die vorbereitete Infrastruktur in Sanderbusch funktioniert und die Abläufe wurden wie geplant umgesetzt.

Bei den weiteren beiden Personen wird aktuell die Infektionskette geprüft, so dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließende Auskunft dazu gegeben werden kann. Beide Personen wurden zunächst im St. Johannes-Hospital in Varel aufgenommen. Auch hier Bestand vor Aufnahme der Verdacht auf das Coronavirus, so dass die Patienten auf einer im Vorfeld extra eingerichteten Station untergebracht waren – auch im Krankenhaus in Varel funktionieren nach Angaben der Kreisverwaltung die für Coronafälle vorbereiteten Strukturen. Nach der Bestätigung des Verdachts am Dienstag seien die Personen unter den entsprechenden Schutzmaßnahmen nach Sanderbusch verlegt worden.

Somit werden nun vier Corona-Patienten im Nordwestkrankenhaus Sanderbusch versorgt.

Darüber hinaus teilte Kreissprecherin Nicola Karmires mit, dass zwei weitere mit dem Corona-Virus infizierte Personen zwischenzeitlich genesen sind. Damit erhöht sich die Zahl der Fälle, die eine Infektion überstanden haben, kreisweit auf sechs. Mit den fünf neuen Fällen sind damit nun noch neun Fälle "aktiv", zwei der betroffenen Personen halten sich derzeit aber nicht in Friesland auf. Insgesamt ist die Zahl der bestätigten Fälle in Friesland nunmehr auf 15 gestiegen.
Damit liegt die sogenannte Inzidenz, also die Zahl der Fälle je 100.000 Einwohner, bei etwa 16. Das ist der zweitniedrigste Wert in ganz Niedersachsen - hinter der Stadt Wilhelmshaven. Dort sind sieben Fälle registiert. Allerdings teilte die Stadt Wilhelmshaven am Dienstag mit, dass es keine "aktiven" Corona-Fälle gebe: Alle betroffenen Wilhelmshavener seien wieder genesen, so das Gesundheitsamt der Stadt. 23 Personen befinden sich demnach aber noch in behördlich angeordneter Quarantäne.

Der Landkreis Wesermarsch informierte am Dienstag über insgesamt 42 Fälle, zwei mehr als am Vortag. Sieben Patienten seien inzwischen wieder gesund. Zwei Patienten werden stationär behandelt, die übrigen 33 in häuslicher Quarantäne betreut.

Für ganz Niedersachsen waren mit Stand Dienstag 13.30 Uhr 4348 Fälle erfasst, das sind 322 mehr als am Vortag. Im Landesdurchschnitt gibt es 54,4 Fälle je 100.000 Einwohner. Insgesamt 43 Menschen sind in Niedersachsen nach Angaben des Landesgesundheitsamt gestorben. Besonders betroffen sind nach wie vor die Region Hannover, die Städte Osnabrück und Wolfsburg sowie der Landkreis Vechta mit umgerechnet rund 119 Fällen je 100.000 Einwohner.
Das Land gibt weiter an, dass etwa 568 betroffene Patienten die Infektion inzwischen überstanden haben, dabei handelt es sich um eine Schätzung anhand verschiedener Kriterien.

+++ Update Samstag, 28. März: +++
der Landkreis Friesland informiere am Samstagmittag darüber, dass inzwischen insgesamt zehn Fälle von Corona-Infektionen in Friesland bestätigt sind. Bei Patient Nummer 9 handelt es sich demnach um den Ehemann einer zuvor bereits infizierten Person. Bei beiden handele es sich um Reiserückkehrer. Am Freitag (27. März) sei das Virus ei einer weiteren Person nachgewiesen. Wie auch in einem anderen Fall habe sich die Person jedoch zum Zeitpunkt der Ansteckung nicht in Friesland aufgehalten und befinde sich auch derzeit nicht im Landkreis. Weil aber das für den Wohnort maßgebliche Gesundheitsamt zuständig ist, werden auch diese Fälle für Friesland geführt.
Insgesamt gibt es somit zehn bestätigte Fälle in Friesland, von den Betroffenen sind aber vier Personen bereits wieder genesen (Stand Samstag, 28. März).
Der Landkreis hat auf Änderungen beim Corona-Infotelefon hingewiesen: das ist am Wochenende zu folgenden Zeiten erreichbar: Samstag und Sonntag von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr, sowie von Montag bis Freitag weiterhin von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Seit Samstag können zudem Fragen per E-Mail gesendet werden an die Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dabei sollen Absender ihren Namen und eine Telefonnummer angeben, der Landkreis behält sich eine telefonische Beantwortung von eingesandten Fragen vor. Die Beantwortung erfolgt innerhalb der genannten Zeiten des Infotelefons.

Der Landkreis Wesermarsch meldete am Freitagnachmittag insgesamt 32 labordiagnostisch bestätigte Corona-Fälle. Zwei der betroffenen Patienten werden derzeit stationär in einem Krankenhaus behandelt, die übrigen 30 befinden sich in häuslicher Quarantäne.

+++ Update Dienstag, 24. März: +++
Der Landkreis Wesermarsch informierte am Dienstagmittag darüber, dass vom Gesundheitsamt kreisweit nunmehr 13 Covid-19-Infektionen erfasst sind. Unter den beiden neuen Fällen seit Montag befinde sich ein Patient, bei dem eine stationäre Betreuung im Krankenhaus erforderlich ist. Die übrigen zwölf Betroffenen werden ambulant in häuslicher Quarantäne betreut.

Für den Landkreis Friesland wurden mit Stand Dienstag, 14 Uhr, seit dem Wochenende keine neuen Covid-Infektionen gemeldet, zuletzt waren sechs Fälle erfasst. Alle sechs Betroffenen sind derzeit zu Hause.
Am Abend meldete der Landkreis eine weitere Infektion, allerdings außerhalb des Kreisgebietes: Die betroffene Person ist zwar in Friesland gemeldet, deshalb ist das hiesige Gesundheitsamt zuständig. Die Person halte sich aber außerhalb des Landkreises auf und sei dort in Quarantäne. Auch die Ansteckung erfolgte demnach außerhalb Frieslands. Darüber hinaus ist eine an Covid-19 erkrankte Person zwischenzeitlich genesen, insofern werden vom Gesundheitsamt Friesland nach wie vor sechs "aktive" Fälle geführt. Für die Stadt Wilhelmshaven sind bis Dienstagnachmittag sieben Fälle gemeldet, in Oldenburg sind laut Mitteilung der Stadt 61 Personen am Coronavirus erkrankt, davon befinden sich vier in stationärer Behandlung.

In ganz Niedersachsen ist die Zahl der Infektionen auf mehr als 2080 gestiegen. Das sind über 300 Fälle mehr als am Vortag. In den vorangegangenen Tagen war der Anstieg deutlich geringer: von Sonntag zu Montag hatte es landesweit einen Zuwachs von 193 Fällen gegeben.
Dazu wies das Landesgesundheitsministerium aber darauf hin, dass heute als neu ausgewiesenen Fälle nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten sind. "Fallzahlanstiege können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten und die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung erfolgen kann. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten." Auch das Robert-Koch-Institut hatte angesichts zurückgehender Zahlen von gemeldeten Neuinfektionen am Montag darauf hingewiesen, dass dies an ausbleibenden Meldungen aus den einzelnen Gesundheitsämtern während des Wochenendes liegen könne. Eine belastbare Bewertung der Zahlen sei frühestens am Mittwoch möglich.

Land startet Soforthilfe-Programm
Unterdessen hat Niedersachsen als eines der ersten Bundesländer ein Corona-Hilfsprogrammen an den Start gebracht: Sobald der Landtag morgen grünes Licht für den Nachtragshaushalt in Höhe von 1,4 Milliarden Euro und die Aufstockung des Kreditrahmens von 2 auf 3 Milliarden Euro gibt, können Liquiditätskredite und -zuschüsse bei der niedersächsischen Förderbank (NBank) online beantragt werden. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit.
Das Zuschussprogramm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ richtet sich an gewerbliche Unternehmen und Angehörige freier Berufe in Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten. Mit der Förderung soll Unternehmen, freiberuflich Tätigen, Soloselbständige (auch Künstler und Kulturschaffende) geholfen werden, die sich aufgrund der Coronavirus-Krise in einer existentiellen Notlage befinden. Die Zuschüsse sind gestaffelt: bis 5 Beschäftigte: 3.000 Euro, bis 10 Beschäftigte: 5.000 Euro, bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro, bis 49 Beschäftigte: 20.000 Euro. Für dieses Programm sind vorläufig 100 Millionen Euro vorgesehen. Diese Hilfen stehen auch Startups zur Verfügung, wenn diese jünger als 5 Jahre sind.


+++ Update 23. März: +++
Das Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch teilte am Montagmittag mit, dass inzwischen elf labordiagnostisch bestätigte Corona-Fälle für das Gebiet des Landkreises Wesermarsch erfasst sind. Alle betroffenen Patienten können laut Landkreis ambulant in häuslicher Quarantäne betreut werden. Eine stationäre Aufnahme im Zusammenhang mit dem Virus CoVid-19 sei bislang nicht erforderlich gewesen.

Für ganz Niedersachsen wurden am Montag (Stand 14 Uhr) insgesamt 1779 bestätigte Infektionen gemeldet, das sind 193 mehr als am Tag zuvor (1586).

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte am Sonntag im Interview mit „NDR Hallo Niedersachsen“ bekräftigt, die Polizei werde das von Bund und Ländern beschlossene Kontaktverbot notfalls mit Polizeigewalt durchsetzen. Ab Montag werde die Polizei mit voller Einsatzstärke im Land präsent sein und dafür sorgen, „dass Menschen sich wirklich trennen“. Das sei ein schwerwiegender Eingriff, der am Ende Tausende von Leben retten könne.
Mit Blick auf die Dauer der Maßnahme sagte Weil: „Es wird jetzt drauf ankommen, dass wir drei, vier Wochen ganz diszipliniert sind. Wenn wir das miteinander hinkriegen, haben wir auch eine gute Chance mit Corona fertig zu werden, viel besser, als das was wir derzeit aus anderen Ländern hören.“
Weil hob außerdem die gute Versorgungslage mit Krankenhausstandorten im Land hervor und betonte deren Bedeutung: „Es gibt immer wieder Experten, die sagen, wir könnten mit viel weniger Krankenhäusern auskommen, wir merken gerade, wie gut es ist, dass wir flächendeckend auch gute Krankenhäuser haben, und die wollen wir auch weiter ausbauen“. Wie andere Länder soll Niedersachsen seine Kapazitäten mit Intensivplätzen entsprechend der neuen Leitlinien des Bundes verdoppeln, von etwa 2400 auf 4800.
Zu seiner persönlichen Verfassung in der Krise befragt, sagte Weil: „Die Krise verlange den Menschen viel ab, auch ihm persönlich: „Ich bin schon manche Jahre in Verantwortung, aber ich habe es noch nie geradezu körperlich so gespürt, wie derzeit, aber ich habe auch den Eindruck, dass ganz viele Leute mitziehen und wissen, um was es geht. Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen können.“


+++ Update 22. März: +++
Am Sonntagnachmittag meldete der Landkreis Friesland einen weiteren bestätigten Fall einer Covid-19-Infektion: Die betroffene Person wurde als Drittkontakt ermittelt und befindet sich seitdem bereits in Quarantäne. Damit gibt es Stand Sonntagabend nunmehr sechs bestätigte Corona-Fälle in Friesland.
Die Kreisverwaltung weist auf das Infotelefon hin das am Montag ab 8 Uhr erreichbar ist unter 04461/9197000. Weitere Informationen unter www.friesland.de/coronavirus

Nachdem auch die Polizei explizit darauf hingewiesen hatte, Ausflüge etwa an die Küste zu unterlassen, war zur Überprüfung am späten Sonntagvormittag ein Polizeihubschrauber im Einsatz, der die Küstenstreifen abflog.
"Das hervorragende Wetter ist geradezu eine Verlockung für die Touristen und andere Besucher", erklärte Andrea Papenroth, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland. "Nach wie vor gilt jedoch die strenge Maßgabe, alles dafür zu tun, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und so bietet der Hubschrauber eine sehr gute Möglichkeit, einen Gesamteindruck zu erhalten", so Papenroth zu dem Einsatz.
Für den Bereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland seien die entsprechenden Kontrollen bislang ohne größere Probleme verlaufen.

Friesland/Wesermarsch, 21. März. Am Samstagnachmittag hat der Landkreis Friesland mitgeteilt, dass es kreisweit nunmehr fünf durch Labortests nachgewiesene Corona-Infektionen gibt. Zuvor waren es seit geraumer Zeit drei Fälle. Beide Personen, bei denen die Infektion am Samstag bestätigt worden sei, seien isoliert: Eine Person ist Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet und befindet sich bereits seit ihrer Rückkehr in Quarantäne. Die andere Person wurde als Drittkontakt einer betroffenen Person ermittelt und befindet sich seit diesem Zeitpunkt in Quarantäne. Die Ansteckung sei außerhalb des Landkreises Friesland erfolgt.

Auch im Landkreis Wesermarsch gab es Stand Samstagmittag fünf bestätigte Corona-Fälle. Das Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch teilte dazu am Freitag mit, dass es sich beim fünften nachgewiesenen Fall um eine Frau mittleren Alters handele. Sie gehört demnach zu der aus 12 Personen bestehenden Reisegruppe, die sich seit ihrer Rückkehr aus dem Skiurlaub in häuslicher Quarantäne befindet und in der auch die ersten drei Corona-Fälle für die Wesermarsch aufgetreten sind.
Der Frau gehe es den Umständen entsprechend gut, sie werde ambulant in häuslicher Quarantäne betreut. Gleiches gelte für die bisherigen vier Corona-Patienten in der Wesermarsch. Auch ihr Zustand habe sich nicht verschlechtert, so Kreissprecher Martin Bolte.

Fünf Fälle gibt es Stand Samstagnachmittag auch in der Stadt Wilhelmshaven. Im Landkreis Ammerland wurden zuletzt 14 Fälle gemeldet, in der Stadt Oldenburg 22.

Außerdem informierte der Landkreis über eine neue, ergänzende Allgemeinverfügung: So sei die Schließung von Eiscafés, Eisdielen und anderen entsprechenden gastronomischen Verkaufsstellen angeordnet worden. Zur Begründung heißt es: Aufgrund der aktuell und tendenziell sich verbessernden Wetterlage begeben sich vermehrt Personen zu Eiscafés und ähnlichen Angeboten. Dadurch entstehen Menschenansammlungen, in denen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Auch eine Kontrolle dieser Ansammlungen ist nicht möglich. Zudem stellen die geöffneten Eiscafés etc. einen Anziehungspunkt für Ausflugsgäste dar. Um die sozialen Kontakte weiter einzuschränken, ist die Schließung dieser Verkaufsstellen und das Verbot des Außerhausverkaufs erforderlich. Es gilt, die Ernährungsversorgung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Die genannten Betriebe sind darunter nicht zu fassen.
Bereits am Freitag war angeordnet worden, dass Restaurants spätestens am Samstag um 18 Uhr zu schließen sind. Weiter erlaubt bleibt Außerhausverkauf und Lieferung.

Vogelgrippe in Aurich
Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium teilte am Samstag mit, dass es im Landkreis Aurich einen Fall von Geflügelpest in einem Putenbetrieb gebe. Betroffen sei ein Betrieb mit etwa 10.000 Putenelterntieren in der Gemeinde Dornum. Nachdem zunächst bei Eigenkontrollen des Betriebes das Aviäre Influenzavirus H5 festgestellt wurde, wurde der Bestand amtlich beprobt. Das Labor des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat den Verdacht auf H5 bestätigt. Alle Tiere des betroffenen Betriebes wurden noch am Samstag getötet.
Das Veterinäramt des Landkreises hat einen Sperrbezirk im Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet im Radius von zehn Kilometern um den Ausbruchsbetrieb eingerichtet. In zwei weiteren Betrieben, die sich in dem Bezirk befanden, wurden ebenfalls die Geflügelbestände getestet. Die Ergebnisse des LAVES sind negativ.
Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) habe festgestellt, dass es sich um die hochpathogene Form des Virus, also den Influenza-Typ H5N8 handele. Übergänge von H5N8-Viren auf den Menschen sind bislang nicht bekannt geworden; das Risiko für Infektionen beim Menschen gilt als sehr gering.
Gelesen 6002 mal Letzte Änderung am Dienstag, 31 März 2020 20:18

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