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Donnerstag, 30 April 2020 17:32

Schutzmasken aus Krankenhaus gestohlen

geschrieben von Redaktion
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Trotz der umfangreichen Zugangsbeschränkungen sind in der vergangenen Woche 350 Schutzmasken aus dem St. Johannes-Hospital entwendet worden. Trotz der umfangreichen Zugangsbeschränkungen sind in der vergangenen Woche 350 Schutzmasken aus dem St. Johannes-Hospital entwendet worden. Foto: Michael Tietz
Varel. Unbekannte haben in der Nacht zum vergangenen Freitag, 24. April, aus dem Vareler Krankenhaus insgesamt 350 Mund-Nasen-Masken gestohlen. Aus diesem Anlass warnt die Polizei jetzt ausdrücklich vor dem gezielten Diebstahl von medizinischen Hilfsmitteln vor dem Hintergrund der Coronapandemie. Nach Angaben der Polizei häufen sich derartige Diebstähle derzeit und das gerade da, wo diese Artikel dringend etwa für medizinsches Personal gebraucht werden.

"Diese gerade in der jetzigen Zeit in einem Krankenhaus so erforderlich benötigten medizinischen Hilfsmittel zu entwenden, ist absolut dreist und ethisch völlig daneben!" meint Andrea Papenroth, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland. "Da wo sie am dringendsten benötigt werden, um Menschen zu schützen und um Menschenleben zu retten, fehlen sie jetzt!"
Das Entwenden von Hilfsmitteln wie Mundschutz, Desinfektionsmitteln, Einmalhandschuhen könne sich direkt auf die Behandlung von erkrankten Personen auswirken und sollte im Hinblick auf die gesundheitliche Versorgungssicherheit der Schwächeren in unserer Gesellschaft unbedingt verhindert werden.
"Die Diebe sind in großen Krankhäusern oder Arztpraxen mit viel Kundenverkehr aktiv unterwegs und zwar dort, wo sich die Mitarbeiter untereinander kaum persönlich kennen oder die Gelegenheit durch eine offenstehende Tür oder durch eine volle Praxis günstig ist", warnt Eugen Schnettler, Präventionsbeauftragter des Polizeikommissariats Varel.

Die Polizei empfiehlt mit einigen Hinweisen, es potenziellen Tätern so schwer wie möglich zu machen:
Der Zugang zu betrieblichen Räumen sollte so erschwert bzw. verhindert werden, indem der Bereich mit Kunden- oder Besucherverkehr konsequent getrennt wird.
Die Türen sollten nur durch Berechtigte mit Schlüssel geöffnet und verschlossen werden.
Die Hilfsmittel sollten nur in verbrauchsüblichen Mengen bereitgestellt und im Bedarfsfall nachgefüllt werden.
Das Personal sowie die Patienten sollten mit gut sichtbar erkennbaren Hausausweisen ausgestattet sein. Betriebsfremde Personen sollten angesprochen und nach dem Anlass ihres Besuches gefragt werden.
Bieten sie Hilfe an! Im besten Fall kann das die Besucher mit unlauteren Absichten verunsichern.
Das Polizeikommissariat Varel wird in den nächsten Tagen eine Mitteilung an das Krankenhaus Varel sowie an Arztpraxen verschicken, in dem Tipps der Polizei zur Vermeidung von Diebstählen von medizinischen Hilfsmittel stehen.
Haben sie in entsprechenden Bereichen einen begründeten Tatverdacht hinsichtlich eines Diebstahles, wenden sie sich an das Personal oder an ihre zuständige Polizeidienststelle!

Für weitere Rückfragen steht Ihnen der Präventionsbeauftragte Eugen Schnettler unter Tel. 04451/923- 146 zur Verfügung.
Gelesen 880 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 30 April 2020 18:04

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