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Donnerstag, 06 August 2020 11:30

Vier Millionen Euro für den Vareler Sport

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Der neue Sportpark beinhaltet eine Leichtathletik Kampfbahn, einen Kunstrasenplatz, eine Kugelstoßanlage, Spielmöglichkeiten, Platz für ein Trailgelände  und die nötigen Parkplätze. Der neue Sportpark beinhaltet eine Leichtathletik Kampfbahn, einen Kunstrasenplatz, eine Kugelstoßanlage, Spielmöglichkeiten, Platz für ein Trailgelände und die nötigen Parkplätze. Quelle: Stadt Varel
Frühjahr 2021: Erster Spatenstich für Stadion, Kunstrasenplatz, Vereinsheim und mehr

Varel. Es ist eine der größten Investitionen, die von der Stadt Varel je getätigt wurde und die bisher größte für den Vereinssport: 7.738.000 Euro werden in den neuen Sportpark Varel (SPV) investiert. Möglich wird das durch eine Förderung aus Bundesmitteln in Höhe von vier Millionen Euro. Der offizielle Förderbescheid des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat ist in der vergangenen Woche in Varel eingegangen. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner: „Diese Förderung gibt uns die Möglichkeit, dem Sport und der städtischen Entwicklung neue Impulse zu geben. Die Sanierung der Anlagen ist eine wichtige Aufgabe in einer Stadt mit so extrem vielen Sportbegeisterten.“
In Langendamm, angrenzend an das Vereinsgelände und verkehrlich über die Torhegenhausstraße angeschlossen, soll zunächst der bereits bestehende Sportplatz saniert werden. Entstehen wird außerdem eine wettkampfgeeignete Leichtathletik Kampfbahn sowie ein Vereinsheim mit Platz für Besprechungsräume, Umkleidebereiche und Duschen.
Endlich ein Kunstrasenplatz
Lang ersehnt bei vielen Ballsportlern ist der Kunstrasenplatz, der ebenfalls mit den Fördermitteln realisiert werden wird. Es soll Sand oder Kork verwendet werden, damit auf Mikroplastik verzichtet werden kann. Zur Anlage gehören weiter ein Spielplatz, eine Kugelstoßanlage und über 100 Parkplätze. Auch Raum für ein Trailgelände ist vorgesehen.
Sportbegeisterte Stadt
„Wir waren uns einig: Wenn wir etwas machen, machen wir es auch richtig. Schließlich sind 39 Prozent aller Vareler in Sportvereinen aktiv. Varel ist eine sportbegeisterte Stadt und mit diesem Projekt können wir bei der Verbesserung unserer Anlagen einen riesengroßen Schritt tun“, freute sich Wagner beim Pressetermin.
Dass dies offenbar auch das zuständige Ministerium honorierte betonte die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller: „Das Programm war drei- bis vierfach überzeichnet, dennoch gelang es die Förderhöchstsumme nach Varel zu holen.“ Dies war, so betonte Wagner, nur möglich, weil es Unterstützung von vielen Seiten und aus der Politik gab. Er nannte neben Siemtje Möller auch deren Vorgängerin Karin Evers-Meyer und den Abgeordneten Johannes Kahrs aus Hamburg, Minister Olaf Lies und Landrat Sven Ambrosy.
„Mein Glückwunsch an die Stadt Varel, eine gute Infrastruktur ist wichtig damit unsere Städte und Gemeinden attraktiv bleiben. So etwas gehört in ein Mittelzentrum wie Varel.“ Beim Landkreis sei für das Projekt ein zinsfreies Darlehen (mit moderaten Rückzahlungsmodalitäten) in Höhe von zwei Millionen Euro aus der Kreisschulbaukasse (KSBK) beantragt worden. „Der Antrag liegt uns bereits vor und wir werden darüber umgehend in den Gremien beraten“, erklärte Ambrosy.
Die Gesamtfinanzierung stellt sich wie folgt dar:
Gesamtkosten: 7.738.000 Euro Bundesmittel: 4.000.000 Euro Eigenanteil Stadt: 3.738.000 Euro (Darlehn (KSB) 2.000.000 Euro, Erlöse aus Flächenverkauf 1.085.000 Euro, bereitgestellte Haushalts-Mittel 653.000 Euro)
Von der Antragstellung im August 2018 bis zur endgültigen Bewilligung war einiges abzuarbeiten: „Es wurde ein Projekt kreiert, das seinesgleichen sucht. Ziel war die Umsetzung des gerade verabschiedeten Sportstättenentwicklungskonzeptes. Es galt Problemlagen abzuarbeiten, zum Beispiel zur verkehrlichen Anbindung oder zur Finanzierung. Schlussendlich konnte ein mit breiter, parteiübergreifender Ratszustimmung ausgearbeiteter Antrag final gestellt werden. Großer Dank gilt den Ratsmitgliedern. Allein die Größe des Projektes hat vielfach Diskussionen hervorgerufen. Das Areal bietet zudem Platz für zukünftige Erweiterungen und bindet den Ortsteil Langendamm besser an den Stadtkern an. Die Investition ist durchfinanziert und sollte uns als erstes Großprojekt aus der Coronazeit führen. Es geht voran“, zeigte sich Gerd-Christian Wagner überzeugt. Siemtje Möller ergänzte: „Es ist wichtig, dass wir gerade jetzt solche Dinge umsetzen: Corona hat uns doch deutlich gemacht, wie sehr uns die Gemeinschaft in den Vereinen und der Sport fehlen. Ich freue mich schon heute sehr darauf, meine erste Laufrunde in dem neuen Stadion drehen zu können.“
„Wir sind dankbar, dass wir das hinbekommen haben“
Sportlich geht es nun auch in die nächsten Runden: Schon in dieser Woche sollen die Planungsaufträge vergeben werden und bis zum Jahresende die Bauleitplanung abgeschlossen sein. Im Frühjahr ist dann der von vielen Sportlern lang ersehnte erste Spatenstich geplant. Kai Langer vom Kreissportbund: „Einige unserer Sportstätten bedürfen dringend der Sanierung. Zu beachten ist außerdem, dass dies bei einigen Standorten schlicht nicht machbar ist, weil die Rahmenbedingungen bezüglich Lärmschutz oder Flutlicht dies nicht zulassen. Ich freue mich, dass wir nun eine Leichtathletikanlage bekommen, die Kinder und Jugendliche – auch durch attraktive Wettkämpfe – motivieren wird, hier aktiv zu werden. Ich bin überzeugt, das wir mit Einbindung der Schulen so viel mehr Kinder für den Sport begeistern können und freue mich schon heute auf das erste Leichtathletiksportfest, dass möglichst mit einem attraktiven Fußballspiel kombiniert wird. Wir, als Vertreter des Sports, können nur dankbar sein, dass es gelungen ist, das hinzubekommen.“
Dieses Lob gab Bürgermeister Wagner direkt weiter: „Besonderer Dank gilt dem Verwaltungsteam. Nur durch eine Gemeinschaftsleistung vieler Disziplinen konnte das Projekt diesen Stand erreichen. Ebenfalls war die Unterstützung der Sportlerinnen und Sportler, allen voran vom KSB-Vorsitzenden Kai Langer sowie der Arbeitsgemeinschaft der rasensporttreibenden Vereine, extrem hilfreich und wichtig. Allen Mitstreitern: Danke!“ (ak)
Gelesen 279 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 06 August 2020 11:52

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