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Donnerstag, 01 Oktober 2020 11:04

Landkreistag: Kritik aus Ministerium "völlig inakzeptabel"

geschrieben von Redaktion
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Der Kultusminister falle dem Gesundheitsamt vor Ort in den Rücken. Die Landesregierung müsse mit einer Stimme sprechen.

Friesland/Hannover.
Der Niedersächsische Landkreistag (NLT) hat am Donnerstag das Vorgehen des Landkreises Friesland in Reaktion auf ein steigendes Infektionsaufkommen vor dem Hintergrund der Coronapandemie verteidigt und die Kritik aus dem Kultusministerium zurückgewiesen.
"Mit Unverständnis und Erstaunen" habe man die Reaktion von Kultusminister Grant Hendrik Tonne auf das Vorgehen des Landkreises Friesland in der Corona-Krise zur Kenntnis genommen, teilte ein Sprecher des Landkreistages mit. „Der Landkreis Friesland als gesetzlich zuständige Behörde reagiert auf das starke Anwachsen der Neuinfektionen vor Ort. In dem Maßnahmenpaket ist ein Untersagen des Präsenz-Unterrichts für Schülerinnen und Schüler für jeweils 3 oder 4 Tage bis zu den Herbstferien enthalten. Das wirkt nach unserer ersten Einschätzung keineswegs überzogen."
Man sei verwundert, dass ein nicht zuständiger Minister aus der Ferne glaube, die Infektionslage vor Ort besser beurteilen zu können als die Kolleginnen und Kollegen des örtlichen Gesundheitsamtes. "Völlig inakzeptabel ist für uns, dass Minister der Landesregierung durch öffentliche Kritik die verantwortungsvolle Arbeit der zuständigen Behörden erschweren und den Gesundheitsämtern öffentlich in den Rücken fallen. Wenn Herr Tonne das Vorgehen des Landkreises für falsch erachtet, mag er das mit seiner zuständigen Kollegin aus dem Gesundheitsministerium erörtern. Diese kann den Landkreis jederzeit fachlich anweisen. Die Landesregierung muss in der Krise mit einer Stimme sprechen“, erläuterte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Dr. Hubert Meyer.
Kultusminister Tonne hatte die Anordnung des Schichtbetriebs an allen Friesländischen Schulen zuvor als unverhältnismäßig kritisiert und auf „schwere Folgen für den Bildungsauftrag“ hingewiesen. Massive Kritik an der Entscheidung der Kreisverwaltung hatte es auch von Seiten der Elternschaft gegeben.
Gelesen 541 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 01 Oktober 2020 14:32

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