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Freitag, 21 Mai 2021 10:49

Stufenplan für Öffnung der Vareler Bäder

geschrieben von Anke Kück
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Noch ist gesperrt, aber das Freibad am Bäker wird mit viel Elan für den Saisonstart am 5. Juni vorbereitet. Noch ist gesperrt, aber das Freibad am Bäker wird mit viel Elan für den Saisonstart am 5. Juni vorbereitet. Fotos: Anke Kück
Bäder für den Saisonbeginn vorbereitet - Badestrand macht den Anfang

VAREL.
„Mit Vorsicht und Achtsamkeit sind wir bisher gut durch diese Zeit gekommen, das wollen wir auch künftig beachten und das Erreichte nicht aufs Spiel setzen,“ betonte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner beim Pressetermin im Freibad am Bäker.
Er freute sich, gute Neuigkeiten verkünden zu können: „In Varel werden die Bäder kurzfristig wieder öffnen.“ Zum Monatsende solle eine neue Corona-Verordnung in Kraft treten, die den Stufenplan des Landes Niedersachsen mit aufnimmt.
Die Verantwortlichen vor Ort in Varel haben darauf bereits reagiert: Tatkräftig mit Farbe und Putzmittel waren die Mitarbeiter der städtischen Bäder schon seit Tagen im Einsatz und haben auch im Freibad am Bäker alles auf Hochglanz gebracht.
Maurice Bruns: „Ich kann kein ‚Blau‘ mehr sehen“, und seine Kollegin Patricia Bruntsch ergänzt mit einem Lächeln: „Vielleicht suchen wir uns im nächsten Jahr mal eine andere Farbe aus – Pink wäre doch eine Idee.“ Es ist also alles vorbereitet für die Sommersaison 2021 und Folgendes geplant:

Badestrand
Ab Pfingstsamstag, 22. Mai, ist am Strand wieder das gesicherte Baden möglich. Das Team der DLRG ist dann wie in jedem Jahr vor Ort.

Freibad am Bäker
Im Freibad am Bäker findet am 4. Juni ein „kleines Anschwimmen“ statt. Ab Samstag, 5. Juni, ist es täglich von 14 bis 19 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Danach ist Vereinsschwimmen möglich. Zum 4. September wird das Bad wieder schließen – so ist es zumindest aktuell geplant. Am 5. September dürfen zum Abschluss der Saison die Hunde das Bad für einen Tag erobern.

DanGastQuellbad
Ab dem 12. Juni ist das DanGastQuellbad wieder am Start. „Wir hoffen auch den Innenbereich öffnen zu können, unsere Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr waren sehr positiv,“ so Johann Taddigs, der verantwortlich für die drei Vareler Bäder ist.

Hallenbad
In den Becken des Vareler Hallenbades kann ab 6. September wieder geschwommen werden. Auch hier wird es ein Hygienekonzept geben, bei dem die aktuellen Infektionszahlen Grundlage sind.
Schon am 7. Juni wird das kleine Becken auf 30 Grad beheizt und für Schwimmunterricht geöffnet. Dabei geht es darum Kinder ans Wasser zu gewöhnen und sie bis zum „Seepferdchen“ zu führen.

Schwimmunterricht
Allen Verantwortlichen ist gerade der Schwimmunterricht besonders wichtig. Im letzten Jahr hat dieser kaum stattgefunden. Es gibt einen enormen Nachholbedarf. Der Vorsitzende der DLRG, Kai Langer dazu: „Wir wollen die Defizite möglichst schnell aufarbeiten. Es ist geplant ein Angebot für über 100 Kinder vorzuhalten.“
Ziel sei, dass alle Kinder ab der 4. Klasse schwimmfähig sind. „Da ist im vergangenen Jahr einiges auf der Strecke geblieben. Gerade die Kinder der Altersgruppe von sieben bis 12 Jahren wollen wir erreichen“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins Freibad am Bäker, Volker Wildeboer: „Es gibt keine Voraussetzungen – wie zum Beispiel die Mitgliedschaft im Verein – für die Teilnahme. Die Kurse werden im Juli beginnen. Anmeldungen sind noch nicht möglich. Über die geplanten Termine wird in Kürze in der Presse informiert.“ Sommerschwimmkurse im Freibad am Bäker sollen das Angebot – sobald wärmere Temperaturen herrschen – ergänzen.

Gerd-Christian Wagner freut sich: „Hier in Varel können wir wirklich tolle Bade- und Schwimmmöglichkeiten bieten – für unsere Bürger und unsere Gäste. Unser Team freut sich, dass wir endlich wieder starten können. Ohne das enorme Engagement so vieler Ehrenamtlicher könnte wir diese Angebote in insgesamt drei Bädern aber so nicht leisten. Vielen Dank dafür.“ Man werde verantwortungsvoll lockern wo es möglich sei, müsse aber stets die Handbremse in der Hand behalten. „Gerade die Schwimmkurse sind enorm wichtig, aber auch Spaß und Sport sollen nicht zu kurz kommen.“
Bäder-Betriebsleiter Johann Taddigs: „Wir haben im letzten Jahr gute Erfahrungen gemacht. Auch unsere Gäste waren sehr rücksichtsvoll, das hat unser Team immer wieder gespürt.“


Inzwischen würde es hier nasse Füße geben: Fast 250 Liter Farbe wurden von Patricia Bruntsch und Maurice Bruns verarbeitet (vorne im Bild), der mit einem Lächeln sagte: „Ich kann kein Blau mehr sehen.“

Alle Öffnungsschritte sind an die Inzidenz gekoppelt:
Inzidenz unter 35:
Bei unter 35 wöchentlichen Neuinfektionen im Landkreis sind die Bäder unter Beachtung des Hygienekonzeptes (wie im Vorjahr) und ohne Test geöffnet.

Inzidenz 35 bis 50:
Liegen die Zahlen zwischen 35 und 50 dürfen Freibäder geöffnet bleiben. Es gilt jedoch eine Testpflicht (oder Impfnachweis, bzw. Nachweis dass man genesen ist). Kinder bis 14 Jahre dürfen ohne Test ins Bad.

Zahlen über 50:
Schließung der Bäder. Es sind nur Angebote für Gruppen möglich (zum Beispiel Schwimm­unterricht)

Überblick über den Corona-Stufenplan 2 (Stand 10. Mai): Die AHA+L Regeln behalten weiterhin Gültigkeit. Ausnahmen sind im Stufenplan genannt.

> Bei einer eskalierenden Entwicklung erfolgt nach 3 Tagen Überschreitung des Stufenwertes der Wechsel in die nächste Stufe.
> Bei einer deeskalierenden Entwicklung erfolgt der Wechsel von einer Stufe in die nächst tiefere nach einer stabilen Entwicklung über 5 Werktage.
> Die Stufen gelten für die regionalen Inzidenzwerte. Maßgeblich sind die RKI-Daten.
> Soweit von Testungen die Rede ist, können dies PCR-, Schnell- und Selbsttests sein.
Diese dürfen nicht älter als 24 Stunden sein. Als Nachweis gilt (außerhalb von Schule), wenn der Test vor Ort unter Aufsicht, im Rahmen einer betrieblichen Testung unter Aufsicht oder von einem zugelassenen Testzentrum (Bürgertest) durchgeführt wurde und eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt wurde. Die Bescheinigung kann innerhalb der 24 Stunden beliebig oft verwendet werden.
Die Anforderungen an die Bescheinigung sind in der Verordnung genannt (insbesondere Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse der getesteten Person, Name und Hersteller des Tests, Testdatum und Testuhrzeit, Name und Firma der beaufsichtigenden Person sowie Testart und Testergebnis).
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre brauchen außerhalb der Regelungen zum Schulbetrieb keine Testate vorlegen.
> Die seit 9. Mai geltende COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung ist im Stufenplan nicht gesondert abgebildet. Die dort beschriebenen Ausnahmen zu Gleichstellung Geimpfte und Genesene mit Getesteten, von Beschränkungen bei Zusammenkünften sowie bei von Landkreisen angeordneten lokalen Ausgangsbeschränkung gelten.
> Kontaktnachverfolgung ist der Regelfall, digitale Lösungen sind erwünscht. In der nächsten Verordnung ist die verpflich­tende Einführung digitaler Kontaktnachverfolgung geplant.

Freitag, 21. Mai 2021
Gelesen 646 mal Letzte Änderung am Freitag, 21 Mai 2021 11:19

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