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Freitag, 28 Mai 2021 12:18

Glasfaser für Varel: Zeichnungsfrist wird verlängert

geschrieben von Michael Tietz
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Per Autokran wurde der über 40 Tonnen schwere Glasfaser-Netzknoten von „Glasfaser Nordwest“ auf dem EWE-Gelände an der Torhegenhausstraße in Varel aufgestellt. Per Autokran wurde der über 40 Tonnen schwere Glasfaser-Netzknoten von „Glasfaser Nordwest“ auf dem EWE-Gelände an der Torhegenhausstraße in Varel aufgestellt. Bild: Glasfaser Nordwest
Interessenten können sich weiter bis Juli melden – EWE/Telekom bauen schon – Netzknotenpunkt installiert

Varel.
Sie locken mit ultraschnellem Internet via Glasfaser und buhlen derzeit in Varel gleichsam um neue Vertragskunden: Die Unternehmen Deutsche Glasfaser sowie EWE und Telekom wollen Varel ans schnelle Netz anschließen.
Dabei gehen sie allerdings unterschiedlich zu Werke: Während die beiden letztgenannten Unternehmen bereits mit dem Ausbau begonnen haben (wir berichteten), ist Deutsche Glasfaser noch in der Zeichnungsphase, denn hier rollen erst die Bagger an, wenn sich eine bestimmte Zahl von Kunden für einen Anschluss vertraglich hat vormerken lassen. Erst wenn eine Quote von 40 Prozent der Haushalte im Ausbaugebiet erreicht ist, wird der Ausbau tatsächlich in Angriff genommen. Davon profitieren dann allerdings auch Verbraucher außerhalb des Stadtkerns, gut 10.000 Haushalte könnten laut Deutsche Glasfaser bei dem Ausbauvorhaben angeschlossen werden, wenn das Ziel denn erreicht wird.
Zunächst hatte Deutsche Glasfaser das Ende der Zeichnungsfrist für den 22. Mai angekündigt. Zehn Tage vorher teilte das Unternehmen mit, man befinde sich „auf der Zielgeraden“ und zeigte sich optimistisch, das Ziel zu erreichen. Die 40-Prozent-Marke war aber bis Pfingsten noch nicht erreicht, nach Unternehmensangaben lag die Beteiligung der in Frage kommenden Haushalte bei rund 26 Prozent. Nun aber kündigte Deutsche Glasfaser eine Verlängerung an: „Varel ist eine wichtige Ausbauregion für Deutsche Glasfaser“, erklärt Projektmanager Christof Milek. „Und so schnell geben wir nicht auf“. Daher hat Deutsche Glasfaser gemeinsam mit der Stadt Varel die Verlängerung der Nachfragebündelung bis zum 3. Juli 2021 beschlossen.

Im Auftrag von Telekom und EWE hingegen laufen die Bauarbeiten bereits. In den vergangenen Tagen waren Leitungen bereits im Bereich Franken- und Friesenstraße verlegt worden. Die beiden Anbieter haben sich zusammengetan und nehmen den Glasfaser-Ausbau über das gemeinsame Unternehmen „Glasfaser Nordwest“ vor, davon können zunächst indes nur rund 4.700 Haushalte im engeren Stadtgebiet profitieren. Mitte Mai Varel hat Glasfaser Nordwest einen zentralen Netzknotenpunkt installiert. Der unscheinbare Kasten bietet Kapazität für tausende Glasfaseranschlüsse und ist die technische Grundlage für das laufende Ausbauprojekt, für das Ende April der Startschuss gegeben worden war. Die Technik befindet sich in einem Container, der in etwa die Größe einer Garage hat. Das über 40 Tonnen schwere Technikzentrum wurde auf dem EWE-Gelände an der Torhegenhausstraße aufgestellt. „Dieser Container ist die wichtigste Netzkomponente in Varel“, erklärt Regionalmanager Carsten Höfinghoff. „Hier werden die Glasfasern mit einem Lichtsignal belegt und unterirdisch bis in jede Straße des Ausbaugebietes geführt.“
Interessenten können sich auf der Website von Glasfaser Nordwest über das Ausbauprojekt informieren. Auf einer eigenen Gebietsseite gibt es eine interaktive Karte des Ausbaugebietes sowie weitere Informationen zum Ausbau der Hausanschlüsse.
Weitere Informationen zu den jeweiligen Ausbaugebieten gibt es unter www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau sowie unter glasfaser-nordwest.de/gebiete.
(28. Mai 2021)
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